Pause – ohne Ende

6. Mai 2011 § 2 Kommentare

Jetzt geht es erst einmal für 4 Wochen in die Bretagne. In dieser Zeit wird sich hier aufgrund der technischen Voraussetzungen, die ich dort habe (teurer, aber langsamer Internetzugang nur über USB-Stick) so gut wie nichts tun. Ob es danach weitergeht, ist fraglich.

Aus verschiedenen Gründen hat sich mein Interesse in den letzten Monaten sehr stark auf die Concertina fokussiert, und langsam aber sicher ist ein spezielles Concertina-Blog entstanden. Dieses Blog werde ich in jedem Fall fortführen. Zwei Blogs parallel aber sind mir zu aufwändig, und die notwendige Konzentration – sprich Einschränkung – wird wohl zu Lasten dieses Blogs mit Schwerpunkt Akkordeon gehen … Auch wenn die Entscheidung schwer fällt. Es war übrigens auffällig, dass sich die meisten Suchanfragen hier mit dem Thema Concertina / Konzertina beschäftigt haben. Offenbar besteht hierzu mehr Informationsbedarf als zu Akkordeonthemen.

Frohe Ostern mit Musik

23. April 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Ein tiefer Griff in die Kiste mit den Postkarten – und das ist dabei herausgekommen:

Ja, auch in Frankreich wird Ostern gefeiert. Wir grüßen unsere westlichen Nachbarn und wünschen Joyeuses Paques !

CD-Neuerscheinung: Daniel Kahn & The Painted Bird – Lost Causes

16. April 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

So gewürdigt zu werden – darauf können Musiker und Musikerinnen durchaus stolz sein: Unter der Überschrift „Die Besondere(n) – International“ stellt die Zeitschrift Folker in jeder Ausgabe eine – oder eben auch mehrere – internationale Produktionen aus den Bereichen Folk und Weltmusik vor, die aus dem Rahmen fallen. In der aktuellen März/April-Ausgabe ist die Wahl auf Daniel Kahn und sein mit den Painted Bird eingespieltes Album „Lost Causes“ gefallen.

Der auf Klezmer spezialisierte Rezensent Matti Goldschmidt schreibt über die Produktion:

Mit den „Verlorenen Anliegen“ des dritten Painted-Bird-Albums kann nicht die Musik gemeint sein. Daniel Kahn, das Enfant terrible des Klezmer, benutzt sie effektiv als Kampfmittel, gewissermaßen zur Agitation der Unterdrückten, seine Anliegen erscheinen durchweg politischer Natur.

Ich kann und will hier nicht die ganze Rezension zitieren, und die CD kenne ich selbst nicht. Leider kann ich nicht alles kaufen, was interessant und hörenswert ist. Ich weiß aber als langjährige Leserin des „Folker“ die fundierten CD-Besprechungen und -Empfehlungen des Musikmagazins zu schätzen. Und „Die Besondere“, da kann man sich sicher sein, ist tatsächlich „eine Besondere“.

„Lost Causes“ ist im Dezember letzten Jahres bei Oriente Musik/Fenn Music erschienen. Sie enthält 13, auf englisch oder jiddisch interpretierte Titel.

Mehr Informationen über Daniel Kahn & The Painted Bird und über die neue CD gibt es hier.

Trade Cards – Akkordeon und Concertina als Werbehelfer

5. April 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Ob in Amerika oder in Europa: Mit den ihren Packungen beigefügten Sammelkarten haben früher die Kaufleute darum geworben, dass die Kundinnen und Kunden immer wieder zu Produkten aus ihrem Unternehmen griffen. Es gab zahlreiche, oft umfangreiche Motivserien, die begeistert gesammelt wurden und natürlich auf Vervollständigung drängten …

Hier einige Beispiele amerikanischer Unternehmen. die Trade Cards zu Werbezwecken einsetzten:

Maria Kalaniemi bei „Musik zwischen den Welten“

2. April 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Konzert der Akkordeonspielerin am Montag, 11. April, in der Dreikönigskirche Dresden

„Musik zwischen den Welten“ lautet der Titel einer Veranstaltungsreihe, deretwegen man gern in Dresden oder Umgebung wohnen möchte, so spannend ist sie.

Die aktuelle Auflage der „Konzertreihe zwischen Tradition und Moderne“ hat am 6. März begonnen und wird noch bis zum 5. Mai fortgeführt. An den noch ausstehenden Terminen sind etwa Kraja aus Schweden (3. 4.), Kroke aus Polen (10. 4.), Pippo Pollina aus Italien (17. 4.) oder Soname Yangchen aus Tibet (1. 5.) zu hören, um einige Beispiele zu nennen.

Für Knopfdruck:: von besonderem Interesse: Am Montag, 11. April, wird Maria Kalaniemi auf der Bühne stehen. Die Akkordeonistin aus Finnland präsentiert ihr aktuelles Album „Vildar Rosor“, das sofort nach seinem Erscheinen Ende vergangenen Jahres den Sprung in die Spitze der World Music Charts Europe schaffte und sich dort immer noch weit vorn (im Februar Platz 4) behauptet.

Mehr Infos über die Veranstaltungsreihe und die einzelnen Konzerte gibt es unter www.mzdw.de.

Bob Tedrow: Concertina maker

29. März 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Wer den Kauf einer hochwertigen neuen Concertina erwägt, stößt bei der Recherche rasch auf den Namen Bob Tedrow.

In diesem Video schauen wir Tedrow ein wenig bei der Arbeit über die Schulter. Der Amerikaner hat seine Werkstatt in Birmingham in Alabama.

Mehr Informationen über Bob Tedrow und seine wunderschönen Concertinas gibt es hier.

Niamh Ni Charra: Súgach Sámh / Happy Out

26. März 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

[Aus meinem CD-Regal 16]

Im Januar 2009 habe ich sie erstmals gehört und gesehen: Die irische Concertinaspielerin und Fiddlerin Niamh Ni Charra begleitete – wie übrigens auch in diesem Jahr wieder – den galizischen Dudelsack- und Flötenspieler Carlos Núnez auf seiner Deutschlandtournee, und ich war bei dem Konzert in Leverkusen-Opladen dabei. Und war sogleich beeindruckt. Niamh Ni Charra ist eine nette, charmante junge Musikerin, die hervorragend Irish Concertina, aber auch Geige spielt. Ob sie bei dem Auftritt auch gesungen hat, weiß ich nicht mehr; auf dieser CD aus dem Jahr 2010 tut sie es jedenfalls gelegentlich. Und auch ihr Gesang ist hörenswert.

„Súgach Sámh“ ist nach „On Da Thaobh / From Both Sides“ das 2. Soloalbum von Niamh Ni Charra. Es ist 2010 erschienen und gehört zu den Favoriten in meiner Sammlung. Vertreten ist auf der CD eine Mischung aus Songs, Fiddle- und Concertina-Melodien. Dabei ist es sicher nicht verwunderlich, dass es mir insbesondere die Concertina-Stücke  angetan haben.

Es wäre müßig, einzelne Titel hervorzuheben. Súgach Sámh“ ist eine rundum gelungene CD, auf der es viele schöne Lieder und Melodien, aber keine Ausfälle gibt. Mit ein wenig mehr Concertina-Anteilen (nur auf 7 von insgesamt 13 Tracks spielt Niamh Ni Charra Concertina)  würde sie mir noch besser gefallen …

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

%d Bloggern gefällt das: