Postkarte 10: Akkordeonspielerin gratuliert zum Namenstag

30. August 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Oh, danke. Danke für  die Glückwünsche und das Ständchen auf dem Akkordeon.

Die Texte auf Postkarten sind ja öffentlich. Man darf sie ohne Verletzung des Postgeheimnisses lesen und darüber sprechen. Das tun wir jetzt hier auch.

Aufschlussreich für die damalige Zeit ist nämlich, dass die Empfängerin der Karte mit ihrer Heirat nicht nur  ihren Hausnamen – das ist trotz Recht auf Namenswahl heute ja auch noch weitgehend üblich –  und so ein  Stück ihrer Identität eingebüßt hat. Sie ist durch den „Ehestand“ gänzlich vereinnahmt worden, so dass selbst ihr Vorname keine Rolle mehr spielt. Sie wird nur noch als die „Frau von …“ wahrgenommen.  Entsprechend ist die Karte adressiert an  „Frau Anton Hoffmann“.

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