Musik & Qigong: Seminar und Akkordeon-Workshop

8. März 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

„Alles im Fluss – Musik und Qigong“ lautet der Titel eines Seminars, das vom 10. – 15. Juli 2011 stattfinden wird. Veranstaltungsort ist der Seminarhof Drawehn im Landkreis Lüchow-Dannenberg.

Auf der Homepage des Veranstalters lesen wir:

Das Seminar richtet sich an MusikerInnen, die auf ihrem Instrument die Anfangsschwierigkeiten überwunden haben und ihrem Instrument schon zuverlässig Töne entlocken können. Notenkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Das Konzept des Kurses ermöglicht es jedem, sich auf seinem Niveau einzubringen.

InstrumentalistInnen jeglicher Art sind herzlich willkommen, lediglich Klavier (Orgel, Cembalo) und Schlagzeug (eher aus Platzgründen) sowie elektronische Instrumente sind nicht geeignet.

Akkordeonspieler/innen sind also gern gesehene Gäste.

Das gilt um so mehr, als sich an das Seminar ein „Take five Akkordeon-Wochenend-Workshop“ anschließen soll, in dem auch eine Verbindung von Musik und Qigong angestrebt wird.

interessiert? Alle weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit hier.

Klaus Paier: 2 neue CDs erschienen

24. Februar 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Gleich zwei neue CDs gibt es von Klaus Paier.

Auf dem Doppelalbum „Solitaire“ ist der in Kärnten lebende Österreicher solo zu hören: auf der Disc 1 am Akkordeon, auf der Disc 2 am Bandoneon. Insgesamt 22 Titel hat der Musiker aufgenommen.

Und dann gibt es ganz neu noch die CD „Dragonfly“, die Klaus Paier mit seinem Trio eingespielt hat. Als Beigabe erhält man eine DVD.

Die nächsten Wochen sind ausgefüllt mit vielen Konzertterminen, allerdings, wenn ich es richtig sehe, nicht in Deutschland. Wer sich dennoch dafür interessiert, findet hier Einzelheiten.

Die größte Harmonika-Schau Sachsens: das Harmonikamuseum Zwota

9. Februar 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Mundharmonika • Deutsche Harmonika • Wiener Harmonika • Akkordeon • Konzertina • Bandonion • Harmonium

Pianoakkordeon Meinel & Herold 1935/36

Mit über 1000 Instrumenten verfügt das Zwotaer Museum über einen Fundus, der für Laien, Fachleute der Musikbranche und Wissenschaftler gleichermaßen von Interesse ist. Unter den Exponaten befinden sich zahlreiche Mundharmonikas, diatonische Handharmonikas, Konzertinas aus dem 19. Jahrhundert, Instrumente der legendären Bandonionfabrik „Arnold“ aus Carlsfeld im Erzgebirge sowie Akkordeons in verschiedenen Ausführungen, unter anderen die Spitzenmodelle der ehemaligen Klingenthaler Harmonikawerke. Viele Instrumente wurden in der Region hergestellt. Sie sind Zeitzeugen der wirtschaftlichen Entwicklung des Klingenthaler Gebietes.

Wenn man diesen Text des Ausstellers liest, möchte man sich sofort auf den Weg machen und das Museum besuchen. Da hat man offenkundig eine beeindruckende Sammlung zusammengetragen.

Dass sich das Museum in Zwota im Vogtland befindet, ist kein Zufall. Die Region um Klingenthal hatte sich schon früh zu einem Zentrum des Zuginstrumentenbaus in Deutschland entwickelt und sich seit dem Beginn der Mundharmonika- und Handharmonika- sowie der Akkordeon-Produktion mit den Trossinger Firmen Hohner, Koch und Weiss einen harten Konkurrenzkampf geliefert. Unzählige Instrumente unter klangvollen Markennamen wie „Royal Standard“, „Barcarole“, „Horch“, „Weltmeister“, „Galotta“, Hutschelli“ verließen die Werkstätten in Klingenthal und Zwota und wurden in viele Länder der Welt exportiert. Aber auch heute noch ist die Gegend ein Zentrum des Baus von Handzuginstrumenten. Die von der Harmona Akkordeon GmbH hergestellten Akkordeons der Marke „Weltmeister“ etwa oder die Silvetta-Konzertinas seien beispielhaft genannt.

Infos zu Öffnungszeiten der Ausstellung, Anfahrt etc. finden sich auf der Homepage des Museums, von der aus man auch gleich einen kleinen Rundgang unternehmen kann.

12. Internationales Akkordeonfestival Wien

30. Januar 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

26. Februar. – 27. März 2011

Foto: Semas

Akkordeon-Enthusiasten, die in Wien und Umgebung wohnen, können sich glücklich schätzen: In Kürze geht dort das mehrwöchige 12. Internationale Akkordeonfestival über die Bühne(n).

Das Festival beginnt zwar erst am 26. Februar, aber interessant wird es schon 21. 2. Dann nämlich tritt im Rahmen einer Kooperation des Akkordeonfestivals mit dem Konzerthaus einer der größten lebenden Jazz-Akkordeonisten, der Franzose Richard Galliano mit seinem Sextet, im Zeichen von „Bach & Piazzolla“ auf.

Diese Veranstaltung bietet einen Vorgeschmack auf das vierwöchige Musikfest, denn einer der Schwerpunkte gilt der Musikszene Frankreichs, naturgemäß mit speziellem Augenmerk auf die prominente Rolle, die das Akkordeon in dessen Musiklandschaft spielt. Unter dem Titel „Vive La France“ gibt es für frankophile Musikfreundinnen und -freunde und solche, die es werden wollen, eine Menge zu entdecken.

Ein weiterer Schwerpunkt gilt 2011 der Reihe „Wir und die Welt“: österreichische Musiker(-innen) aus allen 9 Bundesländern treffen auf internationale Künstler (-innen), spannende künstlerische Begegnungen sind vorprogrammiert.

Und welche Akkordeonisten und Akkordeonistinnen bestreiten nun das Festival? Auffällig ist der hohe Anteil an dort teilnehmenden Frauen. Angesicht der Fülle der auftretenden Spielerinnen und Spieler verzichtet Knopfdruck:: auf eine Aufzählung oder die Nennung einzelner Namen. Auf www.akkordeonfestival.at können sich Interessierte selbst ein Bild machen.

13. Fürstenecker FolkTanztage

22. Januar 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

04. bis 06. Februar 2011

Bei den Anfang Februar anstehenden Fürstenecker FolkTanztagen stehen auch drei „Werkstätten“ für Diatonisches Akkordeon an, nämlich:

– Diatonisches Akkordeon für Anfänger/-innen (Karsten Evers)
– Diatonisches Akkordeon für etwas Fortgeschrittene (Andreas Bothe)
– Diatonisches Akkordeon – Bourrée Werkstatt für mittleres Spielniveau (Oliver Stoffregen)

Teilnehmer/innen müssen nicht unbedingt über ein eigenes Instrument verfügen: auf Anfrage kann ein Leihinstrument zur Verfügung gestellt werden (Leihgebühr 25 EUR).

Neben den Werkstätten für Akkordeon gibt es noch eine Reihe weiterer Angebote; so sind z. B. ein Harfenkurs oder ein Tanzkurs „Tour de France“ vorgesehen.

Anmeldung und weitere Einzelheiten (wie z.B. Kosten): Burg Fürsteneck, Am Schlossgarten 3, 36132 Eiterfeld, Tel: 06672/92020, e-mail: bildung@burg-fuersteneck.de
http://www.burg-fuersteneck.de/folk/folktanztage.htm

Beoga auf Tour

18. Januar 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Beoga ist das gälische Adjektiv für „lebendig“ und somit ein gut gewählter Name für das in Irland beheimatete Quintett. Im Mittelpunkt der munteren Gruppe steht zweifellos die junge Fiddlerin Niamh Dunne, die auch als Sängerin beeindruckt und zu den besten Frauenstimmen Irlands gerechnet wird.

Aus Knopfdruck::-Sicht ist vor allem interessant, dass zur Band gleich zwei Spieler des diatonischen Akkordeons gehören: Damian McKee und Séan Óg Graham achten sorgsam darauf, dass sie sich nicht gegenseitig in die Quere kommen oder das Publikum in stetigem Unisono langweilen. Sie teilen sich einvernehmlich die Rolle als Solisten und Begleiter.

Beoga hat sich in den letzten Jahren in Deutschland nicht zuletzt durch diverse Live-Auftritte viele Freunde gemacht. Jetzt geht die Gruppe wieder auf eine größere Tournee und macht zur Freude der Fans auch erneut in Deutschland Station. Hier der Überblick über die anstehenden Termine:

25. Februar,Waiblingen, Kulturhaus Schwanen, 20 Uhr
26 Februar, Rüsselsheim, Dorflinde, 20 Uhr
27 Februar, Fulda, Kulturkeller, 20 Uhr
28 Februar, Ingolstadt, KKB Neue Welt, 20.30 Uhr
01 März, Waldshut-Tiengen, Ali Theater, 20 Uhr

Akkordeonale 2011 wirft ihre Schatten voraus

14. Januar 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Internationales Akkordeon- Festival April 2011

Im April ist es wieder soweit: Zum dritten Mal wird der Niederländer Servais Haanen mit seinem Festival die wunderbare Welt des Akkordeons präsentieren. Liebhaber des zunehmend wieder aktuellen Instruments können hier in geballter Form die stilistische Vielfalt des Akkordeons erleben.

Das Programm hat es wieder in sich. In einer Presseerklärung heißt es:

In diesem Jahr trifft russische Seele auf italienische Tarantella, afrikanische Tanzmusik von den Kapverden auf Weltmusik mit deutschen Wurzeln, das Ganze wie immer verbunden durch feinste Klangästhetik aus dem Land der Wassertomaten, garniert mit Cello und Perkussion.

Donatello Pisanello

Und wer wird nun neben Servais Haanen auf der Bühne stehen? Mit dabei sind Cathrin Pfeiffer („Virtuoses Feuerwerk für zwei Hände“) aus Deutschland, der aus der Ukraine stammende Akkordeonist Vladimir Denissenkov („Mütterchen Russland explodiert über die Grenzen hinaus“), von den Kapverden kommt Estevão „Iduino“ Tavares („Rasante Quetschmusik von den Kapverden“), und schließlich wird der Italiener Donatello Pisanello („Mitreißende Energie aus dem Süden Italiens“) zu hören sein. Als Begleitmusiker gehen Johanna Stein (Cello) und Marco A. Fox (Percussion) mit auf Tournee.

Am 1. 4. geht es in Karlsruhe los, und nach insgesamt 17 Konzerten in allen Teilen der Republik ist am 22. April in Reutlingen Schluss für 2011.

Wer sich näher informieren und ggfs. schon einmal nachschauen möchte, ob die Akkordeonale auch in der eigenen Region Station machen wird, sollte hier klicken.

Renato Borghetti Quartet: Europa-Tour mit Konzerten in Deutschland

11. Januar 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Der brasilianische Akkordeonspieler Renato Borghetti ist in Europa und in Deutschland längst kein Unbekannter mehr. Die letzte Europa-Tour führte ihn und sein Quartett innerhalb von 4 Wochen zu 15 Konzerten in 8 Ländern. Aber er hat dem hiesigen Publikum auch schon in früheren Jahren sein außerordentliches musikalisches Können unter Beweis gestellt. Über den Auftritt des Quartetts 2005 im Sägewerk in Bad Hofgastein heißt es:

Die Musik und die Bühnenpräsenz des liebevoll „Borghettinho“ genannten Gauchos aus Porto Alegre in Südbrasilien lassen den Zuhörer und -seher einfach wegschmelzen. Das ist Ekstase, Spielwitz, Musikalität auf höchster Ebene…

Anlässlich des Wiener Akkordeonfestivals 2002 werden Borghetti und seine Mitmusiker wie folgt vorgestellt (Auszug):

TANGO NUEVO MEETS WORLDMUSIC:

Renato Borghetti ist eines jener weltmusikalischen Unikate, die lokale Traditionen mit der Muttermilch aufgesogen, individuell weiterentwickelt und mit weiteren Formen (wie Tango, Samba und Jazz) durchsetzt haben.
Platten nimmt er seit Anfang der 80er-Jahre auf, sein zweites Album war die erste Instrumentalmusikplatte Brasiliens, die je Gold gewann. Renato Borghettis frontale, von Souveränität und Spielwitz geprägte Darbietung erinnert etwas an das Feeling des Cajun und Zydeco Louisianas, – und wie dort verbindet sich auch hier Europäisches mit Afrikanischem, konkret: spanisch-italienische Melodik mit afroamerikanischer Rhythmik.

Im März startet nun die neue Europa-Tour. An Auftritten in Deutschland sind vorgesehen:

Sonntag, 27. März: Werner Richard Saal, Herdecke
Montag, 28. März: Theater Laboratorium, Oldenburg
Dienstag, 29. März: Kulturhaus III&70, Hamburg

Wer es einrichten kann, sollte sich einen Könner am Akkordeon, wie es Renato Borghetti zweifellos einer ist, nicht entgehen lassen.

CD-Neuerscheinung: Maria Kalaniemi – Vildar Rosor

19. Dezember 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Mitte November ist die neue CD der  aus Finnland kommenden Akkordeonspielerin Maria Kalaniemi erschienen. „Vildar Rosor“  ist der Titel, was „Wilde Rose“ bedeutet. Die renommierte Akkordeonistin unternimmt mit diesem Album eine Exkursion zu ihren finnisch-schwedischen Wurzeln. Das Album (Digipack) enthält 10 Titel und ist bei AITO erschienen.

Die Veröffentlichung hat gleich für Furore gesorgt:  Das Album war eine von 5 Nominierungen für den Emma Awards 2010, der jährlich vom IFPI Finnland für das beste finnische Album vergeben wird. Auch wenn Kalaniemi dann doch nicht die begehrte Auszeichnung bekam, tat das dem Erfolg des Albums keinen Abbruch. Die CD stieg in kürzester Zeit auf Platz 2 der World Music Charts Europe.

Neuerscheinung: erste Solo-CD von Andy Cutting

14. Dezember 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Es gibt viele CDs, auf denen Andy Cutting mit seinem diatonischen Akkordeon zu hören ist. Er hat in wichtigen englischen Folkgruppen wie Blowzabella  gespielt und mit bedeutenden Künstler/innen wie June Tabor oder Martin Simpson zusammengearbeitet. Die Discographie auf seiner Homepage verzeichnet 50 Alben, auf den Cutting als Akkordeonist mitgewirkt hat. Da wurde es doch wirklich mal Zeit für ein Soloalbum. Jetzt ist es da. Es wurde bei Lane Records veröffentlicht und enthält 12 meist selbst geschriebene Titel.

Ich selbst kenne die CD leider (noch) nicht und kann sie deshalb hier nur vorstellen, aber nicht wirklich beurteilen. Aber geurteilt hat bereits die Musikzeitschrift Folker, die in Ausgabe 6/2010 in einer Kurzbesprechung zu dem eindeutigen Ergebnis kommt: „Ein Muss für Zieher und Drücker, eine Empfehlung für den Rest“.

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