L’accordéon de mon père

14. März 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Buchcover 8

L’accordéon de mon père : Une enquête intime
von Pierre Péan

Ein Buch aus dem Jahr 2006, das meines Wissens nicht in deutscher Sprache erhältlich ist.
Edition Fayard

Concertina / Konzertina lernen – aber wie ? (2)

27. Dezember 2010 § 2 Kommentare

Schulen für Concertina – eine persönliche Einschätzung

Angehende Spieler/innen der Concertina / Konzertina haben es nicht leicht. Es gibt kaum brauchbare Handreichungen für Anfänger/innen.

Die vor Jahren im Voggenreiter-Verlag erschienene Konzertina-Schule für die deutsche 2reihige Konzertina von Volker Bäcker ist vergriffen. Man muss schon sehr viel Glück haben, um sie noch irgendwo aufzutreiben. Eine andere hilfreiche deutschsprachige Anleitung gibt es meines Wissens nicht. Von der „Deutschen Concertina-Schule“ von J. A. Sokoloff lässt man am besten gleich die Finger, das Heftchen ist meines Erachtens nicht brauchbar.

Etwas besser sieht das Angebot auf dem englisch-sprachigen Markt aus. Roger Watsons „Handbook für Anglo-Chromatic Concertina“ ist zwar schon Anfang der 1980er Jahre erschienen, man kann es aber etwa über ebay.com  auch heute noch ohne Probleme erwerben. „Concertina-Modell“ hat eine dreireihige Concertina mit Metall-Enden von Hohner gestanden. Von daher verwundert es nicht, wenn der Autor im Rahmen des knappen Textes auch ein Loblied auf Hohner anstimmt, aber das hält sich in Grenzen.

In den 80er Jahren (wie die Zeit vergeht!) habe ich bei Hobgoblin in England meine erste 3reihige Anglo-Concertina gekauft. Eine Gremlin, und ich glaubte damals, eine „echte“ im Heimatland der Anglo gefertigte Concertina erworben zu haben. Zu jener Zeit wusste ich noch nichts von Stagi und den vielen Concertinas, die unter wohlklingenden Namen verkauft werden, bei denen es sich aber meist um Stagis handelt, neben der Gremlin zum Beispiel Bastari, Brünner, Excalibur. Aber das nur am Rande.

Mit dem Erwerb der Gremlin ging der Kauf von Watsons Handbuch einher. Das 24 Seiten umfassende Heft enthält knappe Informationen zur Geschichte des Instruments und erläutert Wartung und Pflege. Daneben wird kurz die Spielweise des Instruments erläutert. Das Spiel wird hauptsächlich anhand von Lied-Beispielen erklärt, und das Heft enthält eine umfassende grafische Übersicht über die Bildung von Akkorden.

Besser als nichts, würde ich sagen. Für den Beginn hat das Heft seinen Zweck durchaus erfüllt.  Aber von einem „Handbuch“ (welche hochtrabende Bezeichnung) mit nur 24 Seiten darf man einfach nicht allzu viel erwarten.

Es gibt übrigens analog zu Watsons „Handbook for Anglo-Chromatic Concertina“ auch ein „Handbook for English Concertina“. Da ich nie eine „English“ hatte, gab es für mich bislang auch keine Veranlassung, das Heft zu kaufen. Ich kann es hier also nur erwähnen, aber nicht beurteilen. Beide Anleitungen sind bei Wise Publications erschienen.

(Fortsetzung folgt.)

Neues Notenmaterial für Akkordeon

16. November 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Der renommierte Musikverlag Alfons Holzschuh listet auf seiner Homepage unter News auch 2 Notenhefte auf, die für Akkordeonspieler/innen bestimmt sind und die Knopfdruck:: hier kurz vorstellen möchte. Eine „echte“ Rezension kann ich nicht vornehmen, da mir die Ausgaben selbst nicht vorliegen und ich nicht alles kaufen kann, was mit Akkordeon zu tun hat.

Angesichts der Jahreszeit dürfte im Moment das Heft Christmas von besonderem Interesse sein. Es ist in der Reihe Akkordeon pur erschienen, die Spezialarrangements im mittleren Schwierigkeitsgrad beinhaltet. Das Heft umfasst Noten von 9 meist bekannten Weihnachtsliedern in der Bearbeitung von Hans-Günther Kölz und kostet 12 EUR.

39 Lieder und Tänze aus Europa versammelt Martina Schumeckers „Accordion Trip 1“ für 1 – 2 Akkordeons. Die geografische Bandbreite reicht von Irland über Finnland und verschiedene osteuropäische Staaten bis nach Griechenland und Israel. Dem Band liegen 2 Play-Along-CDs bei, zu denen man mitspielen kann. Er kostet 22,80 EUR.

Weitere Einzelheiten und Bestellmöglichkeit unter www.holzschuh-verlag.de.

Buchbesprechung: Harmonika & Poesie

31. August 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Akkordeon, Bandoneon, Mundharmonika und Ziehharmonika in Gedichten und Geschichten

„Eine Zusammenstellung interessanter, überraschender, gut gelaunt und nachdenklich machender Texte rund um die Harmonika“  – so lautet der zum Kauf verlockende Text auf der Rückseite des Bucheinbands. Kann Herausgeber Friedrich Bornemann dieses Versprechen einlösen?

Leider nur bedingt, denn bei der Lektüre stellt man schnell fest, dass es in vielen der  zusammengetragenen Gedichte und Geschichten genau genommen gar nicht um das Akkordeon oder ein anderes Instrument aus der Harmonikafamilie geht. An irgendeiner Stelle wird mal ein Akkordeon erwähnt, aber für die Handlung ist es absolut nebensächlich, etwa wenn es in der Erzählung Alberto Nessis „Der Mann, der seiner Tochter die Hand gibt“ heißt: „Er sieht das Haus im Dorf wieder, wo Renzo sich in Gesellschaft einer Ziehharmonika … niedergelassen hatte“. Das war’s dann auch schon. In Barbara Honigmanns Auszug aus ihrem „Roman von einem Kinde“  singt in einer Straße eine Zigeunerin und spielt dazu Harmonika. Ein Text „rund um die Harmonika“? Wohl kaum. Das Gedicht „Missmut“ von Joachim Ringelnatz schließt mit den beiden Zeilen „Du atmest tief – wie eine Ziehharmonika“. Bei etlichen Beiträgen der Anthologie kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass da etwas mühsam halbwegs zu einer Idee passende Texte zusammengesucht worden sind.

Zutreffend ist der oben zitierte Buchumschlagtext insofern, als es sich in der Tat um eine Mischung  aus gut gelaunt stimmenden wie auch nachdenklich machenden Texten handelt, in der sich auch die eine oder andere Perle finden lässt. Vielfach stößt man auf „große“ Namen, etwa Rose Ausländer, Günter Eich, Manfred Hausmann, Kurt Tucholsky.

Als Fazit bleibt aber: eine nette Buch-Idee, deren Umsetzung nicht wirklich überzeugend gelungen ist. Dafür fehlt einfach zu oft eine echte Beziehung der Texte zum Thema der Anthologie. Dass in jeder der versammelten Arbeiten wenigstens (nicht selten auch höchstens) einmal das Wort Akkordeon, Bandoneon, Mundharmonika oder Ziehharmonika vorkommt, ist als Auswahlkriterium leider einfach zu dünn.

Harmonie & Poesie
Hrsg. von Friedrich Bornemann
Books on Demand, Norderstedt, 2009
11,90 EUR

Buch & Akkordeon: La Musique en bandoulière

3. August 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Buchcover 6 und 7
La Musique en bandoulière
in 2 Bänden
von Daniel Cario

Der Autor Daniel Cario beschäftigt sich in diesen beiden französischsprachigen Werken romanhaft mit der Musiktradition der Bretagne und folgt den Spuren ihrer Musiker zwischen Tradition und Modernität. Wie schon die Buchcover deutlich machen, spielt das Akkordeon in der bretonischen Musik eine wichtige Rolle, wenn auch die „Sonneurs“, die Spieler von Binioù und Bombarde, die Musikszene wahrscheinlich mehr geprägt haben.

Buch & Akkordeon: Konzert für Papagei und Schifferklavier

10. Juli 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Buchcover 5

Konzert für Papagei und Schifferklavier
Roman von Christoph Mangold

Wer auch immer da Akkordeon / Schifferklavier spielt: gute Nerven sind Bedingung.

Hält der Roman, was der pfiffige Titel verspricht?

Souvenirs, Souvenirs: Accordéons da la Java au Jazz

8. Juni 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Eigentlich war ich während meines Urlaubs in der Bretagne hinter dem Buch „Accordéons en Bretagne“ her. Das Akkordeon, insbesondere die diatonische Variante, spielt in der bretonischen Musik eine große Rolle, und so ist es kein Wunder, dass es ein Buch gibt, das sich ausschließlich diesem Thema widmet. Ich bin vor einigen Wochen bei ebay.fr auf den Titel gestoßen, habe auf den Kauf aber erst einmal wegen der unverhältnismäßig hohen geforderten Versandkosten verzichtet.

Früher oder später muss ich wohl doch in den sauren Apfel beißen, denn leider ist der Versuch, das Buch in der Bretagne aufzutreiben, gescheitert. Beim Stöbern in Buchhandlungen und Antiquariaten bin ich aber auf ein anderes sehr schönes Akkordeon-Buch gestoßen: „Accordéons de la Java au Jazz“ von Laurent Faugeras. Es ist ein richtiges Schmuckstück, sehr informativ und wunderbar illustriert. Allein das Durchblättern bereitet schon viel Vergnügen.

In 10 Kapiteln beschäftigt sich der Autor mit allen möglichen Aspekten des Akkordeons:
-1 Une histoire tourmentée
-2 Comment ça marche?
-3 Le musette
-4 Les nouvelles voies
-5 Les grands noms
-6 Les marques et les modèles
-7 Les frères de lames
-8 Le tour du monde
-9 Une fabrique d’accordéons
-10 Festivals, carnets de rencontes

Das Buch ist fast schon allein wegen der Fülle der wunderbaren Fotos die Anschaffung wert, aber Grundkenntnisse der französischen Sprache sollten doch vorhanden sein, damit es sich dem Leser und der Leserin wirklich erschließt.
Das Buch ist 2008 im französischen Verlag Du May erschienen. Ich habe in Frankreich dafür 38 EUR hingeblättert.

Buch & Akkordeon: Eine Liebe ohne Widerstand

22. April 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Buchcover 4

Eine Liebe ohne Widerstand
Roman von Gilles Rozier

Buch & Akkordeon: Niko mit der Harmonika

2. März 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Buchcover 3

Niko mit der Harmonika
Jugendbuch von Elisabeth Ebenberger

Buch & Akkordeon: Das grüne Akkordeon

11. Februar 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Buchcover 2:

Das grüne Akkordeon
Roman von Annie Proulx

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