Pause – ohne Ende

6. Mai 2011 § 2 Kommentare

Jetzt geht es erst einmal für 4 Wochen in die Bretagne. In dieser Zeit wird sich hier aufgrund der technischen Voraussetzungen, die ich dort habe (teurer, aber langsamer Internetzugang nur über USB-Stick) so gut wie nichts tun. Ob es danach weitergeht, ist fraglich.

Aus verschiedenen Gründen hat sich mein Interesse in den letzten Monaten sehr stark auf die Concertina fokussiert, und langsam aber sicher ist ein spezielles Concertina-Blog entstanden. Dieses Blog werde ich in jedem Fall fortführen. Zwei Blogs parallel aber sind mir zu aufwändig, und die notwendige Konzentration – sprich Einschränkung – wird wohl zu Lasten dieses Blogs mit Schwerpunkt Akkordeon gehen … Auch wenn die Entscheidung schwer fällt. Es war übrigens auffällig, dass sich die meisten Suchanfragen hier mit dem Thema Concertina / Konzertina beschäftigt haben. Offenbar besteht hierzu mehr Informationsbedarf als zu Akkordeonthemen.

Frohe Ostern mit Musik

23. April 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Ein tiefer Griff in die Kiste mit den Postkarten – und das ist dabei herausgekommen:

Ja, auch in Frankreich wird Ostern gefeiert. Wir grüßen unsere westlichen Nachbarn und wünschen Joyeuses Paques !

Griffbrett Anglo Concertina

27. Februar 2011 § 2 Kommentare

Ich schaue gern, mit welchen Suchbegriffen Inhalte auf Knopfdruck:: gesucht werden, denn sie geben nicht zuletzt einen Hinweis darauf, was unter Umständen fehlt. Eine Grifftabelle für die Anglo Concertina zum Beispiel. Aber das können wir doch schnell ändern. Bitte sehr, hier ist sie:

Bei der 2reihigen (20knöpfigen) Anglo Concertina und der immer 2reihigen (kleinen) Deutschen Konzertina ist die Anordnung der Knöpfe und Töne identisch. Die Anglo Concertina hat oft auch eine dritte Knopfreihe mit Hilfstönen. Bei der oben stehenden Abbildung ist diese 3. Reihe schraffiert dargestellt.

Die Töne oberhalb der Linien werden durch Druck erzeugt, die unterhalb der Linien durch Zug.

Knopfdruck:: wünscht viel Spaß beim Üben.

Valentinstag – Liebe und Akkordeon

14. Februar 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Na, wenn das keine schöne Liebeserklärung ist !

Breizh Partitions: Noten für Akkordeonspieler

4. Oktober 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Akkordeonspielerinnen und -spielern, die ein Faible für die Musik der keltischen Länder haben und nicht gern Geld für Notenmaterial ausgeben möchten, sei ein Besuch auf Breizh Partitions empfohlen. Das ist eine Website, von der man kostenlos Partituren für Musik aus der Bretagne (Breizh ist die bretonische Bezeichnung für Bretagne), aus Irland, Schottland und Wales sowie aus Asturien und Galizien herunterladen kann.

Sortiert ist das Angebot nicht nur nach Ländern, sondern auch nach Instrumenten, so dass man copyright-freies Material für Akkordeon nicht lange suchen muss.

Meist kann zusätzlich zu den Noten ein File im midi-Format heruntergeladen werden, so dass man sich, wenn nötig, beim Einstudieren der Melodien vergewissern kann, dass man richtig spielt. Wer MP3 bevorzugt, findet unter der entsprechenden Rubrik eine interessante Titelauswahl. Vielfach werden auch die Texte der Lieder mit zur Verfügung gestellt.

Jetzt allein zu Haus: das Akkordeon-Magazin

18. August 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Nachdem die monatlich erscheinende Akkordeonzeitung Intermusik eingestellt wurde, ist, wenn ich das richtig sehe, hierzulande das Akkordeon-Magazin nun konkurrenzlos. Aber auch konkurrenzlos gut?

Optisch zweifelsohne. Das Heft ist sehr ansprechend aufgemacht, so dass das „Magazin für Akkordeonspieler“ (so die sehr verengende Definition der Herausgeber) von allen, die sich für das Instrument und für Akkordeonmusik interessieren, gern in die Hand genommen werden dürfte.

Special Interest Magazine und die Beweggründe ihrer Macher

Und inhaltlich? Herausgeber der Zeitschrift  ist die „kölnerverlagsagentur“, die auf ihrer Homepage ihre Aufgabe als „Anzeigenvermarktung von Consumer- und Special Interest Magazinen“ definiert. Das stimmt schon etwas nachdenklich. Wird hier das Akkordeon „instrumentalisiert“ und dient lediglich als Vehikel zum Anzeigenverkauf in einem werbefreundlichen Umfeld ?

Über die persönliche, emotionale Bindung der Herausgeber und der journalistisch für das Magazin Arbeitenden zum Akkordeon finde ich nirgendwo Hinweise. Das muss aber nicht heißen, das es keine Bindung gibt.  Die Autoren werden leider nur namentlich genannt, aber nicht näher vorgestellt. Längst nicht immer sind sie so bekannt wie Servais Haanen.

Inhaltlich breites Spektrum

Von der inhaltlichen Ausrichtung her folgt das Akkordeon-Magazin ähnlichen Publikationen im Musikbereich: Künstler(innen)-Porträts, Veranstaltungsberichte, der Blick hinter die Kulissen der Akkordeonszene, Rezensionen, Kurznachrichten. Ein breites Spektrum für eine Zeitschrift, die nur alle 2 Monate erscheint und zudem verhältnismäßig dünn (dafür aber auch recht preiswert) ist.

Bei Magazinen à la Akkordeon-Magazin ist es nicht viel anders als wie bei Kaufhäusern: manche Artikel gefallen, andere interessieren weniger, und mancher wäre auch verzichtbar. Ich hatte die Ausgaben Juni/Juli und August/September 2010 zum Kennenlernen zur Verfügung. Was mir gut gefallen hat, das waren die ausführlicheren Porträts von Künstlerinnen und Künstlern wie Johanna Juhola, Stefanie Schumacher, Gordon Pattullo oder Koby Israelite, die auch gleich die große Bandbreite der Akkordeonszene verdeutlichen.

Da oder nicht da?

Auch Artikel aus der und über die Branche sind prinzipiell zu begrüßen, aber sie sollten schon gehaltvoller sein als etwa der recht dürftig ausgefallene Beitrag über die Musikmesse Frankfurt. Wie der Autor uns wissen lässt, lag in Anbetracht der Wirtschaftskrise im Vorfeld dieser Messe eine gewisse Spannung in der Luft : „Wer würde dort sein? Und vor allem: Wer würde fehlen? Es fehlten einige.“  Wer fehlte, wird nicht verraten, auch nicht beispielhaft. Wir erfahren gerade noch, dass auch einige Aussteller aus dem Harmonikabereich fehlten. Aber auch hier nichts Genaueres. Das Akkordeon kommt danach im Artikel auch gar nicht mehr vor. Nur wer den nebenstehenden Artikel auch noch liest, erfährt zumindest, dass die Firma Hohner nicht da war. Oder etwa doch? Zitat: „Die Firma Hohner war zwar nicht mit einem eigenen Stand in Frankfurt vertreten – doch das bedeutet eben nicht, dass sie nicht da war. Ganz im Gegenteil: Hohner will dort sein, wo die Musik spielt.“

Akkordeongeschichte und Akkordeon-Hersteller

Durchaus reizvoll sind die Rückblicke in die Akkordeongeschichte und die Einblicke in die Werkstätten von Akkordeonbauern. Darauf  hat man nicht immer und so einfach Zugriff. Die gerade mit einem Beitrag von Servais Haanen gestartete Reihe, in der künftig verschiedene Akkordeons – Neuheiten wie Klassiker – vorgestellt werden sollen, könnte interessant werden und evtl. auch bei einer Kaufentscheidung helfen.

Manche Rubrik wünschte ich mir etwas ausführlicher. Nur 4 CD-Besprechungen in jeder Ausgabe, das ist für meinen Geschmack reichlich wenig.

Lesenswert, aber ohne Ecken und Kanten

Inhaltlich recht breit angelegt, bietet das Akkordeon-Magazin bei aller Kritik durchaus viel Lesenswertes. Eine bunte Mischung, prinzipiell freundlich gestimmte Artikel, kritische Töne fehlen. Wer das Akkordeon liebt und nicht ständig im Internet nach Informationen suchen möchte und/oder auch gern einmal entspannt  in einer Zeitschrift blättert, die sein Interessensgebiet abdeckt, dürfte mit dem Akkordeon-Magazin ganz gut bedient sein.

Auf http://www.akkordeon-magazin.de/ werden übrigens die bisherigen Ausgaben mit Angabe der wesentlichen Inhalte vorgestellt und können auch nachbestellt werden. Und abonnieren kann man die Zeitschrift von dort aus natürlich auch.

Mehr als nur ein Schifferklavier

13. August 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Deutschlandradio Kultur über elektronische Akkordeons

Im Radiofeuilleton „Elektronische Welten“ von Deutschlandradio Kultur lief gestern ein Beitrag, in dem Autor Thomas Migge die unzähligen Möglichkeiten des elektronischen Akkordeons vorstellt. Ergänzend kommt darin Manrico Sbaffoni, der Forschungsleiter
des V-Akkordeon-Bauers Roland im italienischen Acquaviva Picena, zu Wort, der die Funktionsweise dieses vielversprechenden Akkordeontyps erläutert.

Hier der Link zum Nachlesen.

Akkordeonzeitung Intermusik: Erscheinen eingestellt

9. August 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Als ich auf der Internetpräsenz den Hinweis „Letzte Ausgabe“ entdeckte, war es schon zu spät: ich hatte soeben per eMail um Zusendung der Ausgaben Juni und Juli 2010 für eine Vorstellung der Zeitung „Intermusik“ im Knopfdruck::-Blog gebeten. Die gewünschten Exemplare wurden freundlicherweise auch rasch geschickt, aber macht es Sinn, eine Blatt zu besprechen, dass nach 18 Jahren gerade sein Erscheinen eingestellt hat? Ich glaube nicht.

Dennoch habe ich die erhaltenen Ausgaben der mir bis dahin unbekannten und nach Angaben der Herausgeber „größten Zeitung für Harmonika – Kultur und Musik – Akkordeon – Bajan – Bandoneon – Konzertina – Handharmonika – Mundharmonika“ natürlich interessiert durchgesehen. Mein Eindruck: recht Osteuropa-lastig und für ein Blatt, das immerhin monatlich erschienen ist, etwas der Zeit hinterher. Aber mit einem sehr umfangreichen Veranstaltungskalender.

Damit will ich es bewenden lassen, sonst entsteht am Ende doch noch eine richtige Besprechung.

Souvenirs, Souvenirs (2): Accordéon & accordéonistes

9. Juni 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Das Akkordeon spielt in der Musik Frankreichs eine große Rolle: Musette, Chanson, Jazz, Folk – es ist in allen Musikrichtungen vertreten. Entsprechend gibt es auch viele Akkordeonbauer in unserem westlichen Nachbarland, die Knopfdruck:: nach und nach auch vorstellen wird. Bekannte französische Marken sind z.B. Maugein, Pigini, Piermaria oder Cavagnolo, um nur einige Namen zu nennen.

Bei dem großen Stellenwert, den das Akkordeon in der französischen Musikszene hat, wundert es schon fast, dass es nur eine Akkordeon-Zeitschrift gibt:  Seit etwas über 8 Jahren ist das Monatsmagazin „Accordéon & accordéonistes“ auf dem Markt. Mein Bretagne-Urlaub lag insofern günstig, als ich noch die Mai-Ausgabe ergattern konnte und kurz vor der Abreise soeben die Juni-Ausgabe erschienen war.

Die Zeitschrift informiert umfassend über alle Aspekte rund um das Akkordeon. Neben aktuellen Kurznachrichten und Berichten über Veranstaltungen gibt es Künstlerporträts, einen umfassenden Veranstaltungskalender und natürlich auch CD-Besprechungen. Daneben enthält jedes Heft auch einen pädagogischen Teil, in dem renommierte Akkordeonspieler praktische Tipps und Ratschläge geben. So enthält Heft 6/2010 beispielsweise Teil 5 einer Reihe über die „Constitution des accords“, und  Frédéric Deschamps, eine wahre Institution in der französischen Akkordeonszene, schreibt über Aspekte von Technik und Körperhaltung. Eine interessante und lesenswerte Zeitschrift also, bei der mir nur das diatonische Akkordeon etwas zu kurz kommt.

Chefredakteur des Magazins ist übrigens Philippe Krümm, der auch Autor des von mir sehr geliebten Blogs Accordéon & Accordéonistes ist.

Knopfdruck:: Urlaubspause vorbei

7. Juni 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Die dreiwöchige urlaubsbedingte Schreibpause bei Knopfdruck:: ist um.

Dass es mit dem in Erwägung gezogenen Bloggen im Urlaub nichts geworden ist, hat nicht zuletzt daran gelegen, dass die Arbeit mit einem Internet-USB-Stick – jedenfalls wenn man sich in einem kleinen Dorf in der Bretagne befindet – recht zeitaufwändig und auch nicht gerade preiswert ist (langsamer und damit ohne Flatrate kostentreibender Seitenaufbau etc.). Aber ganz untätig in Sachen Akkordeon war ich doch nicht, wie die folgenden „Souvenir“-Artikel zeigen werden.

Wie ich sehe, hat ein Akkordeon-Portal die „Sendepause“ offenbar als günstige Gelegenheit gesehen, seine – seit Knopfdruck:: auf der Bildfläche schienen ist – gesteigerten Aktivitäten der letzten Wochen wieder spürbar zurückzufahren und ein Päuschen einzulegen …

Wo bin ich?

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