Zydeco Annie unterwegs

2. März 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Wer Zydeco mag, kann sich freuen. Denn der Terminkalender von Zydeco Annie & ihrem Cajun Trio ist vollgepackt mit Auftritten.

Zydeco? Dazu heißt es auf der Homepage der Akkordeonspielerin Annie unter anderem:

In Louisiana vermischen sich Nationen und Kulturen auf einzigartige Weise. So entstand, ausgehend von New Orleans, aus dem afro-karibischen Lebensgefühl der vielen Kulturen und der französisch sprechenden Akadier, nachdem sie aus Kanada vertrieben wurden, der Zydeco.

Zydeco ist eine schnelle, tanzbare Musikform und Lebensfreude pur!

Charakteristische Instrumente sind Akkordeon und Waschbrett, die Texte werden überwiegend in englischer, aber auch in französischer Sprache gesungen.

Am Samstag, 5. März 2011, steht die junge Musikerin ab 20.30 Uhr im Jazz-Club Langen (PLZ 63225) auf der Bühne. Nach zwei Auftritten in der Schweiz am 11. und 12. März folgen dann ab 17. März viele Auftritte im süddeutschen Raum, wo die Musikerin meines Wissens auch zu Hause ist. Auf www.zydecoannie.de finden Interessierte alle Termine aufgelistet.

Termintipp: Bettina & Wolfgang Born

22. Februar 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Bettina Born (Akkordeon) und Wolfgang Born (Piano):
Mi tango querido – Konzertante argentinische Tangomusik

– am 26. Februar um 20 Uhr in der Christuskirche in Radolfzell
– am 27. Februar um 14.30 Uhr in der Freifrauenkemenate in Heldburg

Gespielt werden Werke von Astor Piazzolla, Lucio Demare, Osvaldo Pugliese, Anibal Troilo und Mariano Mores. Eigene Kompositionen, bis hin zur französischen Musette, erweitern die stilistische Vielfalt des Konzertes.

Ausführliche Informationen über die Künstler und begeisterte Pressestimmen finden sich auf der Homepage. von Bettina und Wolfgang Born.

CD-Neuerscheinung: Maria Kalaniemi – Vildar Rosor

19. Dezember 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Mitte November ist die neue CD der  aus Finnland kommenden Akkordeonspielerin Maria Kalaniemi erschienen. „Vildar Rosor“  ist der Titel, was „Wilde Rose“ bedeutet. Die renommierte Akkordeonistin unternimmt mit diesem Album eine Exkursion zu ihren finnisch-schwedischen Wurzeln. Das Album (Digipack) enthält 10 Titel und ist bei AITO erschienen.

Die Veröffentlichung hat gleich für Furore gesorgt:  Das Album war eine von 5 Nominierungen für den Emma Awards 2010, der jährlich vom IFPI Finnland für das beste finnische Album vergeben wird. Auch wenn Kalaniemi dann doch nicht die begehrte Auszeichnung bekam, tat das dem Erfolg des Albums keinen Abbruch. Die CD stieg in kürzester Zeit auf Platz 2 der World Music Charts Europe.

Accordeoncafé in Dortmund

1. September 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Eine tolle Sache: Wie das Blog Ruhrgebiet für lau.de berichtet, treffen sich in Dortmund an jedem 1. Mittwoch im Monat Freundinnen und Freunde der Akkordeonmusik im Fritz- Henßler-Haus. An jedem 1. Mittwoch im Monat? Das wäre ja zum Beispiel – heute!

Bei den Treffen dreht sich alles um das Instrument Akkordeon mit all seinen Facetten und Stilrichtungen von Cajun und Zydeco, Country, Pop, Folk und World Music bis zu Tango und zeitgenössischer, konzertanter Musik. Und jede(r) kann mit seinem/ihrem Akkordeon auf die Bühne und aktiv mitmachen bzw. spielen.

Heute zeigt das Accordeoncafé übrigens auch den Film „Schulze get’s the Blues“ von Michael Schorr. Klar doch, dass dieser Film etwas mit Geschichten rund um die Ziehharmonika zu tun hat. Also nichts wie hin!

Wann: 1. Mittwoch im Monat ab 20 Uhr
Wo: Fritz-Henßler-Haus,Geschwister-Scholl-Str 33, 44135 Dortmund

Lydie Auvray – D’Accord!

21. August 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Aus meinem CD-Regal [10]

Muss man zu Lydie Auvray noch viel sagen? Nein. Sie gilt nicht von ungefähr als die „Grande Dame“  des Akkordeons. 19 CDs hat die Musikern, die eigentlich aus der Normandie stammt, aber in Deutschland quasi zuhause ist, seit 1981 veröffentlicht. D’accord,1987 bei Pläne erschienen, ist das 4. Album der Akkordeonistin. Sie wird darauf begleitet von Reinhard Bärenz (Gitarren, Keyboards, Geige), Ringo Hürth (Schlagzeug), Jürg Suckow (Gitarren, Keyboards, Cello) und Thomas Tscheschner (Bass). Obwohl sie hier nirgends so vorgestellt werden, dürfte es sich bei den vier Herren um die damaligen „Auvrettes“ handeln, denn laut Lydie Auvray’s Internetpräsenz hat sie die Band schon 1982 gegründet.

Die CD enthält 10 Titel, die abwechslungsreich sind und gewohnt gekonnt interpretiert werden. Meine drei Favoriten: Boulevard (Track 3), der Cat Stevens-Titel Sad Lisa und Maigret’s letzter Fall (Track 10) – da glaubt man sich direkt in die Verfilmung eines Werks von Georges Simenon hineinversetzt.

Trackliste: 01 Rive Gauche / 02 Miremi / 03 Boulevard / 04 Chire au Lait / 05 Sad Lisa /  06 Rumba Pa Ti / 07 Riva Bella / 08 Freetime / 09 Parchis / 10 Maigret’s letzter Fall

Ausführliche Informationen über Lydie Auvray finden sich hier.

Jetzt allein zu Haus: das Akkordeon-Magazin

18. August 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Nachdem die monatlich erscheinende Akkordeonzeitung Intermusik eingestellt wurde, ist, wenn ich das richtig sehe, hierzulande das Akkordeon-Magazin nun konkurrenzlos. Aber auch konkurrenzlos gut?

Optisch zweifelsohne. Das Heft ist sehr ansprechend aufgemacht, so dass das „Magazin für Akkordeonspieler“ (so die sehr verengende Definition der Herausgeber) von allen, die sich für das Instrument und für Akkordeonmusik interessieren, gern in die Hand genommen werden dürfte.

Special Interest Magazine und die Beweggründe ihrer Macher

Und inhaltlich? Herausgeber der Zeitschrift  ist die „kölnerverlagsagentur“, die auf ihrer Homepage ihre Aufgabe als „Anzeigenvermarktung von Consumer- und Special Interest Magazinen“ definiert. Das stimmt schon etwas nachdenklich. Wird hier das Akkordeon „instrumentalisiert“ und dient lediglich als Vehikel zum Anzeigenverkauf in einem werbefreundlichen Umfeld ?

Über die persönliche, emotionale Bindung der Herausgeber und der journalistisch für das Magazin Arbeitenden zum Akkordeon finde ich nirgendwo Hinweise. Das muss aber nicht heißen, das es keine Bindung gibt.  Die Autoren werden leider nur namentlich genannt, aber nicht näher vorgestellt. Längst nicht immer sind sie so bekannt wie Servais Haanen.

Inhaltlich breites Spektrum

Von der inhaltlichen Ausrichtung her folgt das Akkordeon-Magazin ähnlichen Publikationen im Musikbereich: Künstler(innen)-Porträts, Veranstaltungsberichte, der Blick hinter die Kulissen der Akkordeonszene, Rezensionen, Kurznachrichten. Ein breites Spektrum für eine Zeitschrift, die nur alle 2 Monate erscheint und zudem verhältnismäßig dünn (dafür aber auch recht preiswert) ist.

Bei Magazinen à la Akkordeon-Magazin ist es nicht viel anders als wie bei Kaufhäusern: manche Artikel gefallen, andere interessieren weniger, und mancher wäre auch verzichtbar. Ich hatte die Ausgaben Juni/Juli und August/September 2010 zum Kennenlernen zur Verfügung. Was mir gut gefallen hat, das waren die ausführlicheren Porträts von Künstlerinnen und Künstlern wie Johanna Juhola, Stefanie Schumacher, Gordon Pattullo oder Koby Israelite, die auch gleich die große Bandbreite der Akkordeonszene verdeutlichen.

Da oder nicht da?

Auch Artikel aus der und über die Branche sind prinzipiell zu begrüßen, aber sie sollten schon gehaltvoller sein als etwa der recht dürftig ausgefallene Beitrag über die Musikmesse Frankfurt. Wie der Autor uns wissen lässt, lag in Anbetracht der Wirtschaftskrise im Vorfeld dieser Messe eine gewisse Spannung in der Luft : „Wer würde dort sein? Und vor allem: Wer würde fehlen? Es fehlten einige.“  Wer fehlte, wird nicht verraten, auch nicht beispielhaft. Wir erfahren gerade noch, dass auch einige Aussteller aus dem Harmonikabereich fehlten. Aber auch hier nichts Genaueres. Das Akkordeon kommt danach im Artikel auch gar nicht mehr vor. Nur wer den nebenstehenden Artikel auch noch liest, erfährt zumindest, dass die Firma Hohner nicht da war. Oder etwa doch? Zitat: „Die Firma Hohner war zwar nicht mit einem eigenen Stand in Frankfurt vertreten – doch das bedeutet eben nicht, dass sie nicht da war. Ganz im Gegenteil: Hohner will dort sein, wo die Musik spielt.“

Akkordeongeschichte und Akkordeon-Hersteller

Durchaus reizvoll sind die Rückblicke in die Akkordeongeschichte und die Einblicke in die Werkstätten von Akkordeonbauern. Darauf  hat man nicht immer und so einfach Zugriff. Die gerade mit einem Beitrag von Servais Haanen gestartete Reihe, in der künftig verschiedene Akkordeons – Neuheiten wie Klassiker – vorgestellt werden sollen, könnte interessant werden und evtl. auch bei einer Kaufentscheidung helfen.

Manche Rubrik wünschte ich mir etwas ausführlicher. Nur 4 CD-Besprechungen in jeder Ausgabe, das ist für meinen Geschmack reichlich wenig.

Lesenswert, aber ohne Ecken und Kanten

Inhaltlich recht breit angelegt, bietet das Akkordeon-Magazin bei aller Kritik durchaus viel Lesenswertes. Eine bunte Mischung, prinzipiell freundlich gestimmte Artikel, kritische Töne fehlen. Wer das Akkordeon liebt und nicht ständig im Internet nach Informationen suchen möchte und/oder auch gern einmal entspannt  in einer Zeitschrift blättert, die sein Interessensgebiet abdeckt, dürfte mit dem Akkordeon-Magazin ganz gut bedient sein.

Auf http://www.akkordeon-magazin.de/ werden übrigens die bisherigen Ausgaben mit Angabe der wesentlichen Inhalte vorgestellt und können auch nachbestellt werden. Und abonnieren kann man die Zeitschrift von dort aus natürlich auch.

CD-Neuerscheinung: Angelica Paulic – place au soleil

4. Mai 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

accordeon solo

Sie entdeckte das Akkordeon erst spät. Zuerst erlernte Angelica Paulic,  in Köln geboren und heute in Freiburg lebend, Geige, Klavier, Gitarre. Dann aber fand sie mit dem Akkordeon  i h r  Instrument. Sie war, wie sie selbst auf ihrer Homepage schreibt, „endlich angekommen.“

Jetzt hat Angelica Paulic mit „place au soleil“ eine CD veröffentlicht – die erste, wie mir scheint. In einer Rezension auf www.pressenet.info heißt es darüber:

Angelica Paulic stellt das Akkordeon auf ganz besondere Weise vor. ‚Sie beherrscht das Instrument‘ wäre die falsche Wortwahl. Ja, sie scheint mit ihm verwachsen, solange sie spielt. Eine unglaublich harmonische aber sehr leidenschaftliche Einheit, die Musik geschehen lässt und ein Konzert zu einem ganz besonderen Erlebnis macht. Durch das unglaubliche Spektrum ihres Repertoires entdeckt auch der Zuhörer das Akkordeon völlig neu…
Angelica Paulics CD ‚place au soleil‘ überrascht durch die Intensität des Spiels und die Wahl der Stücke. Melodisch und eindrucksvoll, intensiv und besonders. Wundervolle Musik zum Zurücklehnen und Forttragenlassen …

Hörproben finden sich auf ihrer Homepagewww.femme-akkordeon.de, aber auch auf www.myspace.com/femmeakkordeon.

Sehr schön.

Cathrin Pfeifer live erleben

3. März 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Foto: Götz Rakow

Cathrin Pfeifer gilt zurecht als Kosmopolitin. Das Spiel der Akkordeonistin ist geprägt von der Zusammenarbeit mit Musikern unterschiedlicher Kulturkreise, aber auch von ihren Erfahrungen mit Folk, Rock, Avantgarde, Improvisationsmusik, Neuer Musik, Klassik oder Theater.

Und ganz schön aktiv ist sie. Wer ihre Homepage besucht, staunt nicht schlecht über die zahlreichen, in nächster Zeit anstehenden Konzerttermine. Wer also das Akkordeon liebt und sich von der Musik Cathrin Pfeifers bezaubern lassen will, hat dazu bei vielen Auftritten der Musikern Gelegenheit.

Damit es nicht zu unübersichtlich wird, hier erst einmal nur die März-Termine:

  • 05. März: Seefeld, Seefelder Mühle (Soloprogramm Tough & Tender)
  • 06. März: Venne, Venner Folk (Soloprogramm Tough & Tender)
  • 19. März: Bremen, Weserterrassen (mit Etta Scollo)
  • 20. März: Syke, JFK (C. Pfeifer & Band)
  • 21. März: Bonn, Springmaus (mit Etta Scollo)
  • 26. März: Hamburg, Fabrik (mit Etta Scollo)
  • 30. März: Berlin, b-flat (C. Pfeifer & Band)

Wer schon weiter im voraus planen will oder sich nur über Akkordeonspielerin informieren möchte, kann dies auf der Homepage der Künstlerin tun.

12. Internationales Klezmer-Festival in Fürth

21. Februar 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Akkordeon und Klezmer-Musik gehören untrennbar zusammen. Schon von daher dürfte das Klezmer-Festival auch viele Freundinnen und Freunde des Akkordeons anziehen.

Die Veranstalter haben ein ungemein interessantes Programm zusammengestellt, und viele renommierte Interpretinnen und Interpreten der Klezmer-Musik werden auf der Bühne stehen. So wirken beispielsweise klezmer reloaded (A), das Geoff Berner Trio (CAN), Aaron Eckstaedt (D) oder Fayvish (D) mit dem Akkordeonisten Alan Bern als Special Guest mit. Ohne Akkordeon sind u. a. das bekannte Andy Statman Trio (USA) und die Sängerin Yasmin Levy (ISR) dabei.

Besonders begrüßenswert ist, dass das Klezmer-Festival nicht losgelöst von der Geschichte stattfindet, sondern ein aufschlussreiches Begleitprogramm auf die Besucherinnen und Besucher wartet. So sind beispielsweise Stadtrundgänge zu den Themen “Jüdisches Leben – damals und heute” und “Wovon die Steine zeugen” vorgesehen. Die Kinokooperative Fürth „Uferpalast” im Kulturforum zeigt zum Klezmer-Festival zwei Filme zum Thema „Jüdisches Leben”.

Das Festival findet in der Zeit vom 5. – 14. März 2010 statt. Veranstalter ist das Kulturamt der Stadt Fürth.

Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.klezmer-festival.de.

Termintipp: Leverkusener Akkordeonmafia am 28. 2. in Bonn

17. Februar 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Fünf Akkordeonisten aus drei Ländern haben sich zusammengefunden, um das Publikum mit klassischer und moderner Musik sowie origineller zeitgenössischer Musik zu begeistern. Unter der Leitung von Ludovit Stranianek präsentiert das 2003 gegründete Quintett Akkordeonmusik auf höchstem Niveau.

Am Sonntag, 28. Februar, gibt die Akkordeonmafia im Augustinum in Bonn (19.30 Uhr) ein Konzert. Das musikalische Spektrum reicht von Klassik bis Moderne.

Wo bin ich?

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