Griffbrett Anglo Concertina

27. Februar 2011 § 2 Kommentare

Ich schaue gern, mit welchen Suchbegriffen Inhalte auf Knopfdruck:: gesucht werden, denn sie geben nicht zuletzt einen Hinweis darauf, was unter Umständen fehlt. Eine Grifftabelle für die Anglo Concertina zum Beispiel. Aber das können wir doch schnell ändern. Bitte sehr, hier ist sie:

Bei der 2reihigen (20knöpfigen) Anglo Concertina und der immer 2reihigen (kleinen) Deutschen Konzertina ist die Anordnung der Knöpfe und Töne identisch. Die Anglo Concertina hat oft auch eine dritte Knopfreihe mit Hilfstönen. Bei der oben stehenden Abbildung ist diese 3. Reihe schraffiert dargestellt.

Die Töne oberhalb der Linien werden durch Druck erzeugt, die unterhalb der Linien durch Zug.

Knopfdruck:: wünscht viel Spaß beim Üben.

Süddeutsches Konzertina-Treffen in Wartaweil am Ammersee

23. Januar 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Im April ist es wieder soweit: Von 15. – 17. 4. findet das nächste Frühjahrs-Konzertina-Treffen statt, dessen Schwerpunkt vor allem auf dem gemeinsamen Musizieren liegt. Allerdings hat sich das Treffen auch zu einer Anlaufstelle für Anfänger/innen entwickelt, so dass bei Bedarf Kurse für die Deutsche Konzertina und die Anglo Concertina angeboten werden.

Interessenten, die noch nicht wissen, welche Konzertina/Concertina sie kaufen sollen, bilden die dritte Besuchergruppe. Hier können sie die verschiedenen Typen sehen, hören, antesten und sich beraten lassen.

Seitens der Veranstalter wird mit einem überschaubaren Kreis von ca. 15 Teilnehmer/innen gerechnet, so dass das Treffen gut zum gegenseitigen Kennenlernen und Knüpfen von Kontakten genutzt werden kann.

Übrigens: Auch wenn es sich um ein „Konzertinatreffen“ handelt, sind Musiker/innen, die andere Instrumente spielen, ebenfalls willkommen.

Weitere Informationen unter Treffen/Kurse auf KonzertinaNetz.

Concertina / Konzertina lernen – aber wie ? (2)

27. Dezember 2010 § 2 Kommentare

Schulen für Concertina – eine persönliche Einschätzung

Angehende Spieler/innen der Concertina / Konzertina haben es nicht leicht. Es gibt kaum brauchbare Handreichungen für Anfänger/innen.

Die vor Jahren im Voggenreiter-Verlag erschienene Konzertina-Schule für die deutsche 2reihige Konzertina von Volker Bäcker ist vergriffen. Man muss schon sehr viel Glück haben, um sie noch irgendwo aufzutreiben. Eine andere hilfreiche deutschsprachige Anleitung gibt es meines Wissens nicht. Von der „Deutschen Concertina-Schule“ von J. A. Sokoloff lässt man am besten gleich die Finger, das Heftchen ist meines Erachtens nicht brauchbar.

Etwas besser sieht das Angebot auf dem englisch-sprachigen Markt aus. Roger Watsons „Handbook für Anglo-Chromatic Concertina“ ist zwar schon Anfang der 1980er Jahre erschienen, man kann es aber etwa über ebay.com  auch heute noch ohne Probleme erwerben. „Concertina-Modell“ hat eine dreireihige Concertina mit Metall-Enden von Hohner gestanden. Von daher verwundert es nicht, wenn der Autor im Rahmen des knappen Textes auch ein Loblied auf Hohner anstimmt, aber das hält sich in Grenzen.

In den 80er Jahren (wie die Zeit vergeht!) habe ich bei Hobgoblin in England meine erste 3reihige Anglo-Concertina gekauft. Eine Gremlin, und ich glaubte damals, eine „echte“ im Heimatland der Anglo gefertigte Concertina erworben zu haben. Zu jener Zeit wusste ich noch nichts von Stagi und den vielen Concertinas, die unter wohlklingenden Namen verkauft werden, bei denen es sich aber meist um Stagis handelt, neben der Gremlin zum Beispiel Bastari, Brünner, Excalibur. Aber das nur am Rande.

Mit dem Erwerb der Gremlin ging der Kauf von Watsons Handbuch einher. Das 24 Seiten umfassende Heft enthält knappe Informationen zur Geschichte des Instruments und erläutert Wartung und Pflege. Daneben wird kurz die Spielweise des Instruments erläutert. Das Spiel wird hauptsächlich anhand von Lied-Beispielen erklärt, und das Heft enthält eine umfassende grafische Übersicht über die Bildung von Akkorden.

Besser als nichts, würde ich sagen. Für den Beginn hat das Heft seinen Zweck durchaus erfüllt.  Aber von einem „Handbuch“ (welche hochtrabende Bezeichnung) mit nur 24 Seiten darf man einfach nicht allzu viel erwarten.

Es gibt übrigens analog zu Watsons „Handbook for Anglo-Chromatic Concertina“ auch ein „Handbook for English Concertina“. Da ich nie eine „English“ hatte, gab es für mich bislang auch keine Veranlassung, das Heft zu kaufen. Ich kann es hier also nur erwähnen, aber nicht beurteilen. Beide Anleitungen sind bei Wise Publications erschienen.

(Fortsetzung folgt.)

Februar 2011: Workshop Anglo-Concertina mit Claus Kessler

16. Dezember 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Im Rahmen des 13. Irish Music Workshop Weekend vom 11. – 13. Februar 2011 in 35428 Langgöns ist auch ein Workshop vorgesehen, der sich an Spieler/innen der Anglo Concertina richtet.

Was erwartet die Teilnehmer/innen? Auf www.irishmusicworkshops erfahren wir mehr:

Claus Kessler

Das Lernen typischer irischer Tanzweisen (Jigs, Reels, Hornpipes…) steht beim Concertina-Kurs im Mittelpunkt. Durch das Lernen der Musikstücke sollen die einzelnen Elemente des Irish-Concertina-Style angesprochen und vermittelt werden, z.B. Rhythmik, Verzierungen, Fingersatz usw. Dabei werden Stücke ausgewählt, die in einer traditionellen irischen Session zum Standardrepertoire gehören, denn das Erleben des gemeinschaftlichen Musizierens ist das A und O in der irischen Musik! Grundkenntnisse über das Spielen auf der Anglo-Concertina werden bei diesem Kurs vorausgesetzt. Darüber hinaus können auch die Musiker anderer Handzuginstrumente in D und G mitmachen, hier sollten aber solide Kenntnisse des eigenen Instrumentes vorhanden sein.

Es werden übrigens auch Kurse für Gitarre, Harfe, Fiddle, Flute und Tin Whistle angeboten – bei manchen gibt’s schon eine Warteliste.

Bei Interesse am Anglo-Corcertina-Workshop also vorsichtshalber nicht lange warten und schnell anmelden. Unter der oben angegebenen Internetadresse gibt es alle nötigen Informationen.

Concertina / Konzertina lernen – aber wie?

2. September 2010 § 5 Kommentare

English Concertina

English Concertina

Aus relativ häufigen Suchanfragen weiß ich, dass es eine gewisse Ratlosigkeit hinsichtlich der Frage gibt: „Wie und wo kann ich das Spiel auf (m)einer Concertina bzw. Konzertina erlernen?“. Da ich mir selbst ein wenig den Umgang mit meiner Irish Concertina beigebracht habe, kann ich dieses Suchen und die damit einhergehende Unsicherheit durchaus nachvollziehen.Die „Gemeinde“ der Spielerinnen und Spieler ist recht klein, und man fühlt sich mit seinem Instrument schnell ein wenig einsam. Aber man ist nicht wirklich allein.

Schon seit vielen Jahren gibt es das KonzertinaNetz, eine von Klaus Wenger mit langem Atem und viel Liebe betreute Internetpräsenz. Dort finden Interessierte Hinweise auf Kurse und Treffen der kleinen, aber feinen Konzertina-Szene. Was mich aber besonders zu meinem Hinweis veranlasst hat, ist die umfangreiche Übersicht über Konzertina-Literatur, unterteilt in Konzertina-Schulen und Bücher über das Instrument. Viele der aufgelisteten Schulen sind kommentiert, was sicher gerade für Anfänger/innen wichtig ist, zumal es ja die unterschiedlichsten Konzertina-Varianten gibt, angefangen bei der großen und der kleinen Deutschen Konzertina und ihren Besonderheiten über die Anglo- und Irish- bis zur English-Concertina.

Also: Einfach mal nachschauen und nachlesen.

Wer die englische Sprache einigermaßen beherrscht, sollte vielleicht auch einmal beim Concertina.net vorbeischauen. Dort gibt es Informationen über die Concertina in Hülle und Fülle und auch eine Rubrik „Learning“ mit vielen Hinweisen auf Material zum Lernen und Spielen. Im Zeitalter des Internets macht es ja auch keine Schwierigkeiten mehr, ausländische Schulen und Notenbücher zu erwerben.

Im übrigen wird Knopfdruck:: natürlich auch weiterhin über Neues und Interessantes aus der Welt der Concertina / Konzertina berichten und über Kursangebote informieren. Entsprechende Terminhinweise von Kursanbietern sind willkommen.

Jody Kruskal’s Homepage für Concertina-Fans

15. August 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Jody Kruskal ist, was die Anglo-Concertina angeht, ein vielseitiger Mann: er ist Spieler, Komponist, Lehrer, „Dance Caller“ und Instrumenten-Designer.

Und er hat eine Homepage ins Netz gestellt, auf der es viel Interessantes zu entdecken gibt. So lernen wir, dass Kruskal in unterschiedlichen Formationen Concertina gespielt und CDs veröffentlicht hat, zu denen es teilweise auch zugehöriges Notenmaterial zu kaufen gibt. Er stellt aber auch andere Spieler vor und lässt uns durch herunterladbare MP3-Dateien ein wenig an ihrem musikalischen Können teilhaben.

Was mir aber besonders gut gefällt – kein Wunder, denn ich sammle ja selbst solche alten Karten – ist die Photo Gallery mit  „Vintage Concertina Pictures“. Eine beeindruckende Sammlung alter Photos, die eins verbindet: sie zeigen alle Concertina-Spieler/innen zusammen mit ihrem geliebten Instrument. Ich habe von einem Teil der Seite als Anregung zum Nachschauen das nebenstehende Bildschirmfoto gemacht.

Hier gleich der direkte Link zur Photo Gallery. Von dort aus sind auch die anderen Seiten der Homepage zu erreichen.

John Kirkpatrick – Sheepskins

27. Juli 2010 § Ein Kommentar

Aus meinem CD-Regal [9]

John Kirkpatrick, eines der Urgesteine der englischen Folk-Szene, ist ein exzellenter Spieler des Akkordeons bzw. Melodeons und der Concertina. Er fühlt sich dem Morris Dance, einem in Großbritannien beliebten „Folk Dance“, sehr verbunden und hat schon früh in seiner musikalischen Laufbahn ein Album ausschließlich mit Morris Dance-Stücken vorgelegt: „Sheepskins“ wurde ursprünglich 1988 als Kassette präsentiert, bevor dann 1993 die gleichnamige CD erschien. Es enthält Morris Dance Music aus der Graftschaft Shropshire in den englischen West-Midlands und bedient sich des Repertoires der Shropshire Bedlams und Martha Rhoden’s Tuppenny Dish. Alle Aufnahmen sind Solostücke, gespielt auf bass-, baritone und treble Anglo Concertinas bzw. dem ein- oder zweireihigen Melodeon.

Auf Sheepskins sind 16 Titel versammelt, die anzuhören einfach Spaß macht. Wenn jetzt zufällig eine Morris Dance Gruppe vorbeigezogen käme, könnte ich glatt in Versuchung kommen, mitzumachen… Na ja, die „Gefahr“ ist nicht allzu groß.

Ausführliche Informationen über John Kirkpatrick und seine Musik finden sich auf seiner Homepage.

Süddeutsches Konzertina-Treffen 23. – 25. April

21. März 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Seit 2001 finden die Süddeutschen Konzertinatreffen statt. Zunächst traf sich der Freundeskreis an wechselnden Orten, seit 2003 ist die BN-Ökostation in Wartaweil/Ammersee das Quartier der Wahl.

Mit 10 bis 15 TeilnehmerInnen hat das Treffen eine recht überschaubare Größe, und das ist auch so beabsichtigt. Der Schwerpunkt liegt auf dem gemeinsamen Musizieren. Allerdings hat sich das Treffen auch zu einer Anlaufstelle für AnfängerInnen entwickelt, so dass für Deutsche Konzertina und Anglo Concertina Anfängerkurse angeboten werden.

Interessenten, die noch nicht wissen, welche Konzertina sie kaufen sollen, bilden die dritte Besuchergruppe. Hier können sie die verschiedenen Typen sehen, hören, antesten und sich beraten lassen.

Mehr Informationen und ein Anmeldeformulat finden sich beim KonzertinaNetz.

Deutsches Concertina-Treffen 2010

5. März 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Das „Deutsche Contertina-Treffen 2010″ richtet sich an alle Spielerinnen und Spieler sämtlicher Concertina-Systeme (English, Anglo, Duett, Anglo-German, Deutsch) und jeder Musikrichtung. Auch das Spielniveau spielt keine Rolle, denn es gibt Angebote für Anfänger/innen wie für Fortgeschrittene.

Das Treffen findet vom 19. bis 21. März 2010 (Freitag ab 17.00 Uhr bis Sonntag nach dem Mittagessen) im Seminarhof Proitzer Mühle (Wendland ) statt. Vorgesehen sind 6 Workshop-Einheiten, ein bunter Abend, Sessions, offener Austausch, eine Concertina-Klinik und ein Concertina-Flohmarkt.

Neugierig geworden? Nähere Informationen gibt es auf www.concertinas.de.

BBC Radio 2 Folk Awards: John Kirkpatrick bester Musiker

16. Februar 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Beim diesjährigen BBC radio 2 Folk Awards erhielt der Brite John Kirkpatrick die Auszeichnung als “Musiker des Jahres”.

Kirkpatrick ist einer der bekanntesten und populärsten Musiker der Folkszene in Großbritannien. Er ist ein brillanter Spieler sowohl auf dem 3reihigen Knopf-Akkordeon als auch auf der Anglo-Concertina und dem Melodeon. Dabei reicht die musikalische Bandbreite vom Folk dancing bis hin zum experimentellen Rock. Im Laufe seiner Karriere, die in den frühen 70er Jahren begann, hat er mit vielen renommierten Künstlern und Gruppen zusammengearbeitet, so mit Richard Thompson, der Albion Band oder Steeleye Span.

Nähere Infos über John Kirkpatrick auf seiner Homepage.

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