Neuerscheinung: erste Solo-CD von Andy Cutting

14. Dezember 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Es gibt viele CDs, auf denen Andy Cutting mit seinem diatonischen Akkordeon zu hören ist. Er hat in wichtigen englischen Folkgruppen wie Blowzabella  gespielt und mit bedeutenden Künstler/innen wie June Tabor oder Martin Simpson zusammengearbeitet. Die Discographie auf seiner Homepage verzeichnet 50 Alben, auf den Cutting als Akkordeonist mitgewirkt hat. Da wurde es doch wirklich mal Zeit für ein Soloalbum. Jetzt ist es da. Es wurde bei Lane Records veröffentlicht und enthält 12 meist selbst geschriebene Titel.

Ich selbst kenne die CD leider (noch) nicht und kann sie deshalb hier nur vorstellen, aber nicht wirklich beurteilen. Aber geurteilt hat bereits die Musikzeitschrift Folker, die in Ausgabe 6/2010 in einer Kurzbesprechung zu dem eindeutigen Ergebnis kommt: „Ein Muss für Zieher und Drücker, eine Empfehlung für den Rest“.

CD-Neuerscheinung: The Hut People – Home is where the hut is

4. August 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Eine interessante Neuentdeckung – jedenfalls für mich mit meiner Begeisterung für Folk. Bisher kannte ich weder die englische Formation The Hut People noch die Musiker Sam Pirt (Akkordeon) oder Gary Hammond (Perkussion), die das Duo bilden.

Aufmerksam geworden bin ich durch eine Kurzrezension in der schon öfter zitierten Zeitschrift „Folker“. Dort heißt es in der Ausgabe 3/10 über die CD „Home is where the hut is“:

Akkordeon und Perkussion – reicht das? Oh ja, besonders, wenn der Akkordeonist mit Inbrunst Melodien von Brasilien über Kanada, Louisiana, das Baskenland und die Shetlandinseln bis hinüber nach Skandinavien intoniert und der Perkussionist überdurchschnittlich einfallsreich und vielfältig ist. Instrumentalmusik vom Feinsten.

Die CD ist bei Fellside Recordings (www.fellside.com) erschienen.

Hier zum Kennenlernen The Hut People mit einem Video vom Lift Festival Glossop 2009:

Und hier geht’s zur Homepage.

John Kirkpatrick – Sheepskins

27. Juli 2010 § Ein Kommentar

Aus meinem CD-Regal [9]

John Kirkpatrick, eines der Urgesteine der englischen Folk-Szene, ist ein exzellenter Spieler des Akkordeons bzw. Melodeons und der Concertina. Er fühlt sich dem Morris Dance, einem in Großbritannien beliebten „Folk Dance“, sehr verbunden und hat schon früh in seiner musikalischen Laufbahn ein Album ausschließlich mit Morris Dance-Stücken vorgelegt: „Sheepskins“ wurde ursprünglich 1988 als Kassette präsentiert, bevor dann 1993 die gleichnamige CD erschien. Es enthält Morris Dance Music aus der Graftschaft Shropshire in den englischen West-Midlands und bedient sich des Repertoires der Shropshire Bedlams und Martha Rhoden’s Tuppenny Dish. Alle Aufnahmen sind Solostücke, gespielt auf bass-, baritone und treble Anglo Concertinas bzw. dem ein- oder zweireihigen Melodeon.

Auf Sheepskins sind 16 Titel versammelt, die anzuhören einfach Spaß macht. Wenn jetzt zufällig eine Morris Dance Gruppe vorbeigezogen käme, könnte ich glatt in Versuchung kommen, mitzumachen… Na ja, die „Gefahr“ ist nicht allzu groß.

Ausführliche Informationen über John Kirkpatrick und seine Musik finden sich auf seiner Homepage.

Alistair Anderson – The Grand Chain

25. März 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Aus meinem CD-Regal [4]

Alistair Anderson ist seit den 70er Jahren einer der führenden Repräsentanten des English Folk. Der aus Northumberland im Nordosten Englands stammende Musiker spielt nicht nur meisterhaft English Concertina, sondern beherrscht auch perfekt das Spiel auf den Nothumbrian pipes. Die hier vorgestellte CD belegt dies überzeugend.

Was ich als besonders angenehm empfinde, ist, dass Andersons Musik nicht so hektisch-nervig daherkommt, wie das so oft z.B. bei seinen irischen Kollegen der Fall ist, die ihre CDs gern mit Jigs und Reels vollpacken und diese dann im Rekordtempo herunterspielen. Sehr gelungen finde ich das Zusammenspiel Concertina (Anderson) und Piano (Bob Fox). Mein Top-Titel ist allerdings das solo auf der Concertina gespielte “Wen Winds Begin to Sing”. Einziger “Schönheitsfehler” des Albums ist für mich das von Anderson zusammen mit der Steel Skies Band eingespielte “On Windy Gyle” – fast 17 Minuten lang, da denkt man, das hört nie auf …

Musiker: Alistair Anderson (English concertina, Northumbrian pipes); Will Atkinson (Harmonica); Bob Fox (Piano); Joe Hutton (Northumbrian pipes auf track 6); Will Taylor (Fiddle); The Steel Skies Band (track 8 und 9).

Tracks: 01 The Glakey Hornpipe, Peter’s Peerle Boat, Young Scotty / 02 Ten Years On / 03 Frank Bishop’s Farewell, The Swallow’s Tail / 04 Lady Walpole’s Reel, The Trip to Rousay, The Trip to Durham / 05 When Winds Begin to Sing / 06 Robertson’s Reel, The Great North Run, The Grand Chain / 07 Spalpeen Aroon / 08 On Windy Gyle / 09 The Tailor’s Revenge

Wo bin ich?

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