CD-Neuerscheinung: John Derrane – Grove Lane

2. Februar 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Grove Lane
John Derrane (diatonisches Akkordeon) mit John McGann

Grove Lane – das ist die Straße, in der sich das Haus von John Derrane befindet. Der 1930 geborene irisch-amerikanische Musiker hatte sich eigentlich 60jährig schon mehr oder weniger zur Ruhe gesetzt, aber Ende der 90er Jahre hat es ihn dann doch noch einmal „gepackt“. Und jetzt hat der mittlerweile 80jährige Musiker eine neue CD vorgelegt, auf der er sein unvermindertes Können auf dem diatonischen Akkordeon demonstriert.

Die von mir schon wiederholt zitierte Folk-Zeitschrift „Folker“ kommt in einer Kurzrezension des Albums in der Ausgabe 1/11 zu dem Schluss „Sehr schön!“. Derrane spiele immer noch mit viel Gefühl und virtuoser Interpretation alte und selbstkomponierte Jigs und Reels.

Ein echter Kauf-Tipp also.

Auf der CD mit von der Partie ist John McGann. Wenn es  d e r  McGann ist, den ich meine, spielt der Mandoline.

13. Fürstenecker FolkTanztage

22. Januar 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

04. bis 06. Februar 2011

Bei den Anfang Februar anstehenden Fürstenecker FolkTanztagen stehen auch drei „Werkstätten“ für Diatonisches Akkordeon an, nämlich:

– Diatonisches Akkordeon für Anfänger/-innen (Karsten Evers)
– Diatonisches Akkordeon für etwas Fortgeschrittene (Andreas Bothe)
– Diatonisches Akkordeon – Bourrée Werkstatt für mittleres Spielniveau (Oliver Stoffregen)

Teilnehmer/innen müssen nicht unbedingt über ein eigenes Instrument verfügen: auf Anfrage kann ein Leihinstrument zur Verfügung gestellt werden (Leihgebühr 25 EUR).

Neben den Werkstätten für Akkordeon gibt es noch eine Reihe weiterer Angebote; so sind z. B. ein Harfenkurs oder ein Tanzkurs „Tour de France“ vorgesehen.

Anmeldung und weitere Einzelheiten (wie z.B. Kosten): Burg Fürsteneck, Am Schlossgarten 3, 36132 Eiterfeld, Tel: 06672/92020, e-mail: bildung@burg-fuersteneck.de
http://www.burg-fuersteneck.de/folk/folktanztage.htm

Mary MacNamara – The Blackberry Blossom

8. Januar 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

[Aus meinem CD-Regal 14]

„The Blackberry Blossom“ ist eine meine Lieblings-Concertina-CDs. Sie enthält eine ausgewogene Mischung aus Jigs, Reels, Hornpipes und Barn dances und kommt, anders als viele andere Irish Concertina-CDs, absolut unaufgeregt daher. Mary MacNamara spielt ganz entspannt und lässt die Musik für sich sprechen. Der Klang ihrer wundervollen Concertina kann sich voll entfalten, und ich sehe mich bei bei dem slow jig „An Paistin Fionn“ wieder einmal in meiner Meinung bestätigt, dass die kleine sechseckige Box gerade bei langsameren Titeln ihr beeindruckendes Potential zeigt.

Mary MacNamara ist eine Concertina-Spielerin aus Tulla im irischen County Clare. Viel weiß ich nicht über sie. In dem der CD beiliegenden Booklet habe ich gelesen, dass sie in eine sehr musikalische Familie hinein geboren wurde und mit Musik aufgewachsen ist. Unter den zahlreichen musizierenden Familienmitgliedern dürfte ihr Knopf-Akkordeon spielender Bruder Andrew das wohl bekannteste sein. Andrew MacNamara wirkt auch auf dieser CD gelegentlich mit, ebenso wie Geraldine Cotter am Piano und Catherine McEvoy (Flöte) bei einigen Tracks.

Was weiß ich sonst noch über Mary MacNamara? Es gibt von ihr noch 2 weitere CDs: „Traditional Music from East Clare“ und – zusammen mit ihrem Bruder Andrew am Akkordeon – „Open Hearth“. Und sie spielt nicht nur Concertina, sie unterrichtet auch. Beim 20. Deutschen Concertina Treffen vom 25. – 27. März in der Proitzer Mühle gibt sie Kurse in Irish Concertina für Teilnehmer/innen auf drei Spielniveaus.

Tracks: 01 Shandon Bells, Tom Friel’s (jigs); 02 The Stone in the Field, Finlay’s Delight (reels); 03 An Paistin Fionn (slow jig); 04 Tatter Jack Walsh, House in the Glen (jigs); 05 Tommy Coen’s, John Naughton’s (reels); 06 The Golden Eagle (hornpipe); 07 The Hundred Pipers, The Mouse in the Cupboard (jigs); 08 Paddy Kelly’s (reel); 09 The Cavan Reel, Sporting Nell, Rattigan’s (reels); 10 Scatter the Mud, McGreavy’s (jigs); 11 Pearl O’Shaughnessy’s (barn dance); 12 Woman of the House, The Green Groves of Erin (reels); 13 Spailpin Fánach, The Little Beggarman (barn dances); 14 Blackberry Blossom, Sandy Carty’s (reels); 15 Mick Hand’s, The Maids of Mount Cisco (reels)

Wer Mary McNamara noch nicht kennt, kann sie im folgenden kurzen Video hören und sehen.

Neuerscheinung: erste Solo-CD von Andy Cutting

14. Dezember 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Es gibt viele CDs, auf denen Andy Cutting mit seinem diatonischen Akkordeon zu hören ist. Er hat in wichtigen englischen Folkgruppen wie Blowzabella  gespielt und mit bedeutenden Künstler/innen wie June Tabor oder Martin Simpson zusammengearbeitet. Die Discographie auf seiner Homepage verzeichnet 50 Alben, auf den Cutting als Akkordeonist mitgewirkt hat. Da wurde es doch wirklich mal Zeit für ein Soloalbum. Jetzt ist es da. Es wurde bei Lane Records veröffentlicht und enthält 12 meist selbst geschriebene Titel.

Ich selbst kenne die CD leider (noch) nicht und kann sie deshalb hier nur vorstellen, aber nicht wirklich beurteilen. Aber geurteilt hat bereits die Musikzeitschrift Folker, die in Ausgabe 6/2010 in einer Kurzbesprechung zu dem eindeutigen Ergebnis kommt: „Ein Muss für Zieher und Drücker, eine Empfehlung für den Rest“.

Termintipps für Kurzentschlossene: Alan Reid & Rob van Sante

4. Dezember 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Accoustic Music from Scotland and beyond

Der Akkordeonspieler Alan Reid, das letzte übrig gebliebene Gründungsmitglied der legendären Battlefield Band, verlässt Ende des Jahres die Gruppe. Er will sich aber noch lange nicht in den Ruhestand begeben, sondern sich auf seine Zusammenarbeit mit Rob van Sante konzentrieren.

Wer keine lange Vorlaufzeit braucht und im südlicheren Teil der Republik lebt, hat morgen bzw. übermorgen Gelegenheit, das Duo Akkordeon / Gitarre live zu erleben:

– Sonntag, 5. Dezember 2010, 20 Uhr, Phoenix Irish Pub, 74348 Lauffen
– Montag, 6. Dezember 2010, 20 Uhr, Ars Musica e.V. im Stemmenhof, 81369 München

Wem das zu kurzfristig ist, hat dennoch Chancen, das Duo bald zu hören, plant es doch für März nächsten Jahres eine Deutschlandtour. Knopfdruck:: hat sich die Termine schon mal vorgemerkt und wird rechtzeitig berichten.

Nähere Informationen über die Musiker finden sich hier.

CD-Neuerscheinung: Lydom & Hoirup – Svip Svap Svolstikke

15. September 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Debut Album from Danish Folk Music Masters: Folk aus Dänemark
Sonnich Lydom: diatonisches Akkordeon, Mundharmonika
Morten A. Hoirup: Gitarre, Gesang

Wir schauen heute einmal über unsere nördliche Grenze nach Dänemark, wo es eine sehr lebendige Folkszene gibt. Den Akkordeonisten Sonnich Lydom und den Gitarristen Morten A. Hoirup kann man mit gutem Recht zu den Veteranen dieser Szene zählen. Sie sind viel in der Welt herumgetourt, jeder hat diverse Alben aufgenommen und zusammengerechnet haben sie neun Danish Music Awards (vergleichbar den Grammy’s) gewonnen.

Jetzt haben Lydom und Hoirup ihre erste CD als Duo vorgelegt. Insgesamt 13 Stücke enthält „Svip Svap Svolstikke“. Das Album ist nach einer alten Tanzmelodie der Insel Fano benannt. Lydom hat dort und in den Archiven des Dänischen Instituts für Folklore fleißig Tunes gesammelt – Musik, die jetzt erstmals auf dieser CD veröffentlicht wurde. Weiter enthält das Album 3 Kompositionen von Morten Hoirup und 3 dänische Songs. Divere Gastmusiker/innen sind mit von der Partie.

Auf MySpace hat man Gelegenheit, die Künstler und ihre gemeinsame CD näher kennen zu lernen.

Lydom & Hoirup
Svip Svap Svolstikke
GO‘ Danish Folk Music
GO0510, http://www.gofolk.dk
13 Tracks, mit dän. und engl. Infos

Duo Cassard: Traditionelle Musik von morgen

23. Juli 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Johannes Mayr:
Akkordeon, Schlüsselfidel, Bass-Schlüsselfidel, Orgel, Gesang

Christoph Pelgen:
Gesang, Dudelsäcke, Bombarde, Low Whistle, Mandoline, Mandola

Bei La Marmotte haben sie schon zusammen auf der Bühne gestanden, bei anderen bemerkenswerten deutschen Folkgruppen haben sie unabhängig voneinander wichtige Akzente gesetzt: Johannes Mayr bei Dàn und bei Bordunrot (s. Knopfdruck::-CD-Vorstellung), früher auch bei Hölderlin Express; Christoph Pelgen bei Estampie und ex Adaro.

Vor einiger Zeit haben sie sich zusammengetan und Cassard ins Leben gerufen. Ihre Musik beschreiben die Musiker auf ihrer Homepage so:

Elemente keltischer Musik verbinden sich mit orientalischen Klängen, Balkan-Rhythmen und sakrale Stimmungen verschmelzen mit verschiedensprachigen Liedtexten und dem Klangbild archaischer Instrumente. Dabei ist der Sound des Duos bei aller Vielfalt primär von ihrer Begeisterung für die Musik und einer unverkennbaren persönlichen Handschrift geprägt.

Wer möchte, kann das Duo im August bei folgenden Terminen live erleben:

13. 8. 2010 in 36251 Bad Hersfeld, Buchcafé, 20 Uhr (Doppelkonzert mit Dàn)
25. 8. 2010 in 36214 Nentershausen, Tannenberg, 20 Uhr (Kultursommer Nordhessen)
26. 8. 2010 in 66424 Homburg- Jägersburg, Gustavsburg, 20 Uhr

SommerSound Gelsenkirchen 2010

19. Juli 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Auvo-Quartett

Sommer-Sound vom 25. Juli – 22. August  – mit und ohne Akkordeon

Internationalen Folk präsentiert die Stadt Gelsenkirchen im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe SommerSound. Die Reihe ist in Zusammenarbeit mit ruhrfolk zustande gekommen und kann sich hören und sehen lassen. Neben Ruhrpott-Urgesteinen wie Frank Baier und Ape & Feuerstein wirken weitere Gruppen und Musiker/innen aus Deutschland und Großbritannien mit.

Knopfdruck:: hat natürlich nachgesehen, ob bei den diversen Veranstaltungen auch Freundinnen und Freunde des Akkordeons auf ihre Kosten kommen und ist hinreichend fündig geworden. Bei Ralf Weihrauch, dem Auvo Quartet, den Last Orders und The New Rope String Band spielt auch die „Quetsche“ eine Rolle.

SommerSound startet am Sonntag, 25. Juli, und endet am Sonntag, 22. August. An jedem der insgesamt 5 Abende stehen – nacheinander – immer zwei Bands auf der Bühne. Und der Spaß kostet noch nicht einmal Eintritt.

Hier gibt es das vollständige Programm mit Bandinfos etc.

Tunefish: Konzerttipp 16. Juli 2010

14. Juli 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

From Texas to Tipperary

Band:

Anke Dammann (Akkordeon, Gesang) aus Wuppertal hat bereits bei etlichen CD-Produktionen als Studiomusikerin mitgewirkt. Ihr Akkordeonspiel lässt neben dem Irischen auch Blues- und Cajuneinflüsse erkennen.

Bernadette Mullane (Geige, Gesang) aus Rochdale (England) ist durch ihre musikalische Vielseitigkeit eine gesuchte Geigerin.

Ekhart Topp (Gitarre, Gesang) aus Frankfurt am Main bildet als blues- und jazzbeeinflusster Gitarrist das rhythmische und harmonische Fundament von Tunefish. Als Leadsänger verfügt er außerdem über ein großes Repertoire an Songs verschiedenster Genres.

Musik:

Tunefish präsentiert irische Jigs und Reels, amerikanische Fiddle-Tunes und Louisiana-Two Steps zusammen mit populären und weniger bekannten irischen und amerikanischen Songs. Mit ihrem Akustik-Instrumentarium aus Fiddle, Akkordeon, Gitarre und mehrstimmigem Gesang überraschen sie auch mit fröhlichen Swing- und und häufig doppeldeutigen Country Blues-Titeln aus den 30er und 40er Jahren der USA.

Konzert:

Tunefish spielt am Freitag, 16. Juli, ab 20 Uhr im Rahmen des „Kultursommers“ im Open Air Kino in 65462 Ginsheim-Gustavsburg.

Homepage:

Nähere Information über Tunefish einschließlich Hörproben finden sich hier.

CD-Neuerscheinung: Bordunrot – Zeitblüten

2. Juli 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Bordunrot: Zeitblüten

Johannes Mayr: Akkordeon, Schlüsselfidel,  Gesang
Ingrid Mayr-Feilke: Drehleier, Flöten, Gesang
Gäste: Valentin Mayr: Cajon, Percussion Matthias Rülke: Bouzouki

Das Duo Bordunrot entstand aus den „Rolling Drones“ (Deutscher Folkförderpreis 1998) als „Familienprojekt“ des Akkordeonisten Johannes Mayr (Cassard, DÁN, La Marmotte, ex Hölderlin Express).

Folkmusik aus Frankreich, England, Deutschland und Skandinavien ist die Ausgangsbasis für die Musik von Bordunrot, ergänzt durch Eigenkompositionen, die sich stilistisch nahtlos in die „gewachsene“ Musik einfügen.

‚Zeitblüten‘ ist nach vielen Jahren des Life-Spielens die erste Studioproduktion des Duos.

Ich zitiere wieder einmal die von mir geschätzte Zeitschrift „Folker“, in der der Rezensent Ulrich Joosten in der Ausgabe 3/2010 über das Album von Bordunrot schreibt:

Ein Ehepaar macht Musik – kann das gut gehen? … Ja, es kann! Und wie: Besinnlich bis beschwingt und mitreißend gehen etwa Musetteklänge auf dem Akkordeon und Gänsehaut treibende Flötentöne eine homogene Symbiose ein. … Wohlfühlmusik für Körper und Geist …“

Nähere Informationen über den Akkordeonisten Johannes Mayr und seine vielfältigen musikalischen Aktivitäten finden sich auf der Homepage des Musikers. Dort kann man auch die 11 Titel enthaltende CD „Zeitblüten“ bestellen. Leider werden keine Hörproben zur Verfügung gestellt.

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