Tex-Mex: Steve Jordan gestorben

19. August 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Bei einem Besuch des Blogs von Philippe Krümm, dem Chefredakteur der französischen Akkordeonzeitschrift „Accordéon & Accordéonistes“, habe ich die Nachricht gefunden, dass einer der großen Akkordeonisten der Tex-Mex-Musikszene gestorben ist: Esteban « Steve » Jordan, 1939 in Elsa im Tal des Rio Grande geboren, ist am 13. August 2010 in San Antonio (Texas) einem Krebsleiden erlegen. Wie Krümm schreibt, hat man Jordan, der einer der Großen des „accordéon conjunto“ war, gern als den Jimi Hendrix des Akkordeons tituliert. Der Musiker mit der schwarzen Augenklappe war so etwas wie der „Bad Boy“ der Szene, aber ein sehr anziehender, der bei Konzerten auf seinem dreireihigen Hohner die Zuschauer zu begeistern vermochte.

Ich mache es mal wie mein Vorbild und füge ein You Tube Video ein, das beim Tejano Conjto Festival aufgezeichnet wurde:

Souvenirs, Souvenirs (2): Accordéon & accordéonistes

9. Juni 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Das Akkordeon spielt in der Musik Frankreichs eine große Rolle: Musette, Chanson, Jazz, Folk – es ist in allen Musikrichtungen vertreten. Entsprechend gibt es auch viele Akkordeonbauer in unserem westlichen Nachbarland, die Knopfdruck:: nach und nach auch vorstellen wird. Bekannte französische Marken sind z.B. Maugein, Pigini, Piermaria oder Cavagnolo, um nur einige Namen zu nennen.

Bei dem großen Stellenwert, den das Akkordeon in der französischen Musikszene hat, wundert es schon fast, dass es nur eine Akkordeon-Zeitschrift gibt:  Seit etwas über 8 Jahren ist das Monatsmagazin „Accordéon & accordéonistes“ auf dem Markt. Mein Bretagne-Urlaub lag insofern günstig, als ich noch die Mai-Ausgabe ergattern konnte und kurz vor der Abreise soeben die Juni-Ausgabe erschienen war.

Die Zeitschrift informiert umfassend über alle Aspekte rund um das Akkordeon. Neben aktuellen Kurznachrichten und Berichten über Veranstaltungen gibt es Künstlerporträts, einen umfassenden Veranstaltungskalender und natürlich auch CD-Besprechungen. Daneben enthält jedes Heft auch einen pädagogischen Teil, in dem renommierte Akkordeonspieler praktische Tipps und Ratschläge geben. So enthält Heft 6/2010 beispielsweise Teil 5 einer Reihe über die „Constitution des accords“, und  Frédéric Deschamps, eine wahre Institution in der französischen Akkordeonszene, schreibt über Aspekte von Technik und Körperhaltung. Eine interessante und lesenswerte Zeitschrift also, bei der mir nur das diatonische Akkordeon etwas zu kurz kommt.

Chefredakteur des Magazins ist übrigens Philippe Krümm, der auch Autor des von mir sehr geliebten Blogs Accordéon & Accordéonistes ist.

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